Was ein krankes Kind für die Geschwister bedeutet!

Nicht nur wir als Eltern mussten lernen mit der neuen Situation umzugehen – nein, viele vergessen auch das es unsere beiden Großen auch ziemlich betroffen hat!
Gerade die erste Zeit mussten sie extrem zurückstecken und haben auch nicht wirklich verstanden was da jetzt so alles los ist bei uns – haben wir ja auch selbst nicht wirklich begriffen oder wahrhaben wollen.

Luca und Jona haben uns mit der Oma im Krankenhaus besucht sobald Noah auf der Welt war, sie fanden glückliche Eltern vor und waren richtig stolz auf ihren kleinen Bruder.
Sie freuten sich darauf Mama und den kleinen Bruder mit nachhause nehmen zu dürfen. Aber die ganze Situation wurde auch für sie über Nacht anders. Plötzlich mussten sie bei der Nachbarin übernachten und am nächsten Tag hatte mein Mann die Aufgabe den beiden irgendwie zu erklären das Noah operiert wurde, er und Mama jetzt lange nicht heim kommen und sie ihn jetzt lange Zeit nicht sehen dürfen (Kinder sind auf der Intensivstation aufgrund der Infektionsgefahr nicht erlaubt).

Jona mit Noah

In der Zeit hab ich mein „Mama-Dasein“ oft in Frage gestellt, es war eines der Dinge eingetreten vor der ich in der Schwangerschaft große Angst hatte – nicht allen Kindern gerecht werden zu können.

Zu unserem Glück haben wir eine wirklich so tolle Nachbarin (DANKE hier auch nochmal für deine Unterstützung die letzten Monate Komso <3).
Sie hat oft auf die zwei Großen aufgepasst, Jona vom Kindergarten abgeholt, für die Kinder gekocht, mit Luca Hausaufgaben gemacht und versucht die beiden abzulenken, während Michael bei uns im Krankenhaus war. Da unsere Eltern beide Seiten noch Vollzeit arbeiten gehen, konnten sie nicht so oft aufpassen.

Wir hatten oft ein schlechtes Gewissen den Großen gegenüber, sie haben viel geweint und wollten nicht so oft bei wem anderen sein, sie hatten Angst um ihren Bruder und verstanden die Welt nicht mehr. Aber wir konnten die ganze Situation leider nicht ändern und mussten irgendwie einen Weg finden unseren neuen „Alltag“ so zu organisieren das die Kinder so wenig „Schaden“ bekommen und wir selbst nicht zerbrechen.

der stolze Bruder Luca

Heute – 5 Monate nachdem dieser „Alptraum“ angefangen hat, sind wir dabei einen halbwegs normalen Ablauf zu finden, Wunden zu heilen welche bei uns allen noch offen sind und das ganze gemeinsam zu verarbeiten und lernen damit umzugehen.

Die Angst, das mit Noah nochmal was schlimmeres sein könnte ist auch bei ihnen noch da, aber sie sind so lieb zu ihm und beschützen ihren Bruder soweit sie können.

Ich bin richtig stolz auf meine Jungs, das sie so stark waren in dieser Zeit und so taffe, tolle Kinder sind!

meine drei wundervollen Jungs <3
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Mein Kämpfer

Nachdem Noah also nach der OP auf die Intensivstation kam, war das erste Ziel, dass er wieder selbstständig zu atmen anfängt – damit der Beatmungsschlauch wieder entfernt werden kann und seine Lungen wieder trainiert werden.

Er bekam natürlich neben den Schmerzmitteln, der parenteralen Ernährung und anderen Dingen, ein Medikament das ihn nach der OP schlafen lässt damit sich sein kleiner Körper von den ganzen Strapazen erholen kann.
– Auch genannt „künstlicher“ Tiefschlaf.

Es hieß das er nach ca. 1-2 Tagen wieder von alleine anfangen wird zu atmen und das Medikament langsam reduziert wird.

Noah dachte sich aber „wozu selber atmen, wenn es eine Maschine für mich macht„, nachdem die 24 Stunden um waren und er noch in keinster Weise versuchte zu atmen wurde ich pro Stunde immer nervöser.

Ich weiß gar nicht wie ich diese Stunden/Tage beschreiben soll. Man sitzt stundenlang da, hält seinem Kind die Hand, redet und singt mit ihm und fängt einfach nur an zu beten das er wieder aufwacht.
Ich hab mich noch nie so hilflos gefühlt.

Der Beatmungsschlauch muss dadurch das er nicht atmet und schluckt öfters abgesaugt werden, damit sich die Lunge nicht entzündet.
Beim ersten Mal bin ich heulend raus gelaufen, die Herzfrequenz schoss sofort in die Höhe – ich konnte ihn nicht voller Schmerzen und leiden sehen.

Mein armes Baby :'(

Die Ärzte haben dann nach 2 Tagen das Medikament komplett weggelassen und auch die Schmerzmittel reduziert das er wach wird.

Am 3. Tag dann endlich der erste Fortschritt, er fing langsam an mit der Maschine mitzuatmen und ich weiß dann gar nicht mehr genau wann der Schlauch weg kam.

Das Negative – er hat nach der OP von Tag zu Tag total viel Wasser eingelagert und sah wirklich sehr schlimm aus. Ich hab mein eigenes Kind nicht mehr erkannt.
Damit er das Wasser wieder verliert bekam er ein Medikament namens „Lasix“, welches die Nieren dazu anregt mehr Harn zu produzieren.

Das Positive – der Schlauch war weg und ich durfte mein Baby endlich wieder auf den Arm nehmen. Unbeschreiblich!

Das erste Mal auf dem Arm nach der OP

Der nächste Schritt war die Ernährung.
Noah hatte eine Magensonde, aber solange der Darm nicht zu arbeiten anfing musste er weiterhin parenteral ernährt werden.
Ich weiß auch gar nicht mehr genau welcher Tag es war, aber ich hab mich noch nie über eine vollgekackte Windel so gefreut.
Er bekam dann natürlich keine Milch sondern eine spezielle Flüssigkeit und nur Mal minimale 2 ml damit man sah wie es der Magen und Darm vertragen.
Das musste ab jetzt immer weiter gesteigert werden und dann mit der Muttermilch dasselbe.

– Bald durften wir auf die Normalstation umziehen <3

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& dann kam alles ganz anders – Part 2

Unser kleiner Sonnenschein war also nun auf der Neonatologie, gestochen von Nadeln damit die Infusionen laufen konnten.

Irgendwie hatte ich dort schon das Gefühl das wir nicht so schnell nachhause kommen würden, aber mein Mann versuchte mir einzureden das es nur halb so schlimm war und wir sicher bald wieder auf die Normalstation dürfen.

Nach dem Dienstwechsel kam die Ärztin dann zu uns, sie erklärte mir das sie jetzt ein paar Mal Blut abnehmen müssen um seine Werte und seinen Flüssigkeitshaushalt zu kontrollieren, dass sie einen Ultraschall gemacht haben – der unauffällig war und das er bald wacher werden müsste.

Wir waren erleichtert, mein Mann fuhr nachhause zu unseren beiden großen Jungs und ich ging zum Abendessen in mein Zimmer um etwas Kraft zu tanken – immerhin hing mir die ganze Geburt noch immer extrem nach.

Als ich dann so im Zimmer saß bekam ich immer ein schlechteres Gefühl und beschloss wieder nach Noah zu schauen und bei ihm zu sein.
Sein Zustand hatte sich kein bisschen verbessert, er wurde noch immer nicht wach, öffnete weder seine Augen, noch reagierte er auf irgendwas.
Er erbrach öfters und ich wies die Schwester daraufhin das es eine komische Farbe hat. Ab da an wurden alle immer nervöser.

Sie holte die Ärztin, Blut wurde wieder abgenommen & ich fand es schrecklich das sie ihn so oft stechen mussten, da es durch seinen Zustand sehr schwer war Blut zu bekommen (- Heute muss ich darüber fast schmunzeln, denn Blut abnehmen ist für uns mittlerweile das kleinste Übel.)

Zu dritt standen sie da – die Ärztin und 2 Schwestern und als sie dann die Windel wechselten ging alles sehr schnell!
Die Ärztin ging raus um zu telefonieren.
Ab da wusste ich das etwas definitiv nicht mit meinem Sohn stimmte, denn er hatte eine komplett blutige Windel.

Ich war wie gelähmt, nahm zitternd mein Handy raus und schrie meinen Mann an das er sofort kommen muss.

Die Ärztin klärte mich auf das wir sofort mit dem Notarzt in die nächste Kinderklinik verlegt werden müssen.

Ich nahm alles nur noch in Zeitlupe wahr – die ganze Vorbereitung für den Transport, das Eintreffen meines Mannes der meine Sachen zusammenpackte – weil ich nicht in der Lage dazu war, die Sachen was die Ärztin und alle zu mir sagten hab ich nicht mehr mitbekommen.

Wir mussten selber mit dem Auto fahren, weil in der Rettung kein Platz war da ein Kinderarzt mitfahren musste.



auf dem Weg in die Kinderklinik

Natürlich war die Rettung um einiges schneller als wir dort.
Am Portier sagte sie uns das wir auf die Intensivstation müssen – Dieses Bild von so vielen Ärzten und Schwestern um meinen Sohn hat sich auch tief bei mir eingebrannt.

Sie nahmen wieder Blut ab, untersuchten ihn, machten einen Ultraschall welcher auffällig war (nicht so wie im anderen Krankenhaus!).

Ein Assistentsarzt versuchte uns zu beruhigen, sagte das bald ein Oberarzt kommen würde um sich die ganzen Ergebnisse anzusehen.

Es war schon nach Mitternacht als der diensthabende Oberarzt uns aufklärte.
Noah musste sofort am Darm notoperiert werden!

Sie bereiteten ihn sofort vor und um 01:27 mussten wir ihn in die Hände der Ärzte geben, nicht wissend wie sehr sein Darm geschädigt ist und wie das Ganze ausgehen wird.

Wir warteten Stunden vor dem OP – soviel Schmerz und Angst hab ich bisher noch nie in meinem Leben gefühlt.



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& dann kam alles ganz anders – Part 1

Es ist der 05.10.2018 um 07:30 Uhr und ich fuhr mit meinem Mann ins Krankenhaus nachdem wir unsere 2 Großen in die Schule und Kindergarten gebracht haben.
Ich war sichtlich nervös, denn vor 2 Tagen beschlossen die Ärzte mich in der 38. Schwangerschaftswoche (37+1) einzuleiten, da mein Gesundheitszustand aufgrund einiger Probleme während der Schwangerschaft immer kritischer wurde.

Das ich durch meine 2 vorherigen Geburten schon wusste was auf mich zukommen würde machte die ganze Situation nicht wirklich leichter, aber immerhin würde ich bald meinen 3. Sohn im Arm halten. Dieser Gedanke machte mir Mut 🙂

Nachdem mich der Arzt nochmal untersucht hatte, legte er mir dann um 09:00 die Einleitungstablette und ab da an musste ich alle 2 Stunden für 45 Minuten an’s CTG. Ich bekam relativ schnell richtig unangenehme Wehen in kurzen Abstand. Somit lief ich während ich nicht am CTG war im Stiegenhaus die Stufen rauf und runter, immer in Begleitung von meinem Mann oder meiner Mama.

das letzte Bauchfoto ein paar Stunden vor der Geburt 🙂

Die Prostinwehen machten mir wirklich zu schaffen und meine Kräfte wurden immer weniger, da ich die ganze Nacht nicht wirklich schlafen konnte.

Nach fast 40 Stunden Wehen hielten wir dann am 07. Oktober 2018 um 01:38 Uhr unseren kleinen Noah endlich im Arm.
Er ist zum Knutschen <3
Ich war einfach nur fix und fertig, aber gleichzeitig auch überglücklich – noch.

Zu dem Zeitpunkt wussten wir noch nicht was alles auf uns zukommen wird.

Noah wollte nicht wie die 2 Großen schon im Kreissaal an der Brust trinken, die Hebamme meinte das läge an der anstrengenden Geburt und das er 48 Stunden Zeit hätte. Es kam mir komisch vor, da ich es ja anders kannte.

Da er sehr blau um den Mund und an den Händen war, wurde er zur Beobachtung bei der Kinderkrankenschwester gelassen und eine Kinderärztin untersuchte ihn noch. Nach 3 Stunden brachten sie ihn mir ins Zimmer, es sei alles in Ordnung.
Trinken wollte er aber immer noch nicht. Erst am späten Nachmittag schaffte ich es ihn anzulegen, aber irgendwas kam mir komisch vor.
Auch die erste Nacht war sehr anstrengend, er schrie alle 30 Minuten auf und ich zweifelte schon irgendwie an mir selbst. Ich sprach es am nächsten Tag bei der Untersuchung beim Arzt an, aber auch die Schwestern schoben es auf die lange Geburt und das er erst mal richtig ankommen muss.

Die ganze Sache wurde nicht wirklich besser, immer wenn ich es ansprach wurde es auf die Geburt und das ja jedes Kind anders ist geschoben.

Am 09.10. in der Früh hatten wir Fototermin im Krankenhaus, auch da war er nicht ganz glücklich und schlief als wir fertig waren ein.
Als er sich nicht zum Essen meldete und ich ihn nicht wirklich wach bekam, wurde ich immer nervöser. Ich läutete wieder der Schwester, die war fest der Meinung das ich ihn nicht richtig angelegt hatte und er zu wenig gegessen hatte. Sie nahm ihn mit um es mit zufüttern zu versuchen, als das aber auch nichts brachte, rief sie einen Kinderarzt.

auf der Neonatologie

Er beschloss ihn auf die Neonatologie zu verlegen um ihm eine Infusion mit Flüssigkeit anzuhängen, bis sein Kreislauf und Zustand wieder in Ordnung wäre. Ich rief meinen Mann an und war nur am heulen. Es brach mir das Herz mein kleines Baby nicht immer bei mir haben zu können und ihn dort drüben an einer Infusion in einem Wärmebettchen zu sehen. Ich hoffte das es ihm bald besser gehen würde ..

Aber ab dort ging aber alles ganz schnell und kam ganz anders als man es sich je vorstellen kann .. 🙁

Fortsetzung folgt …

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Boy or Girl … ???

Hallo ihr Lieben 🙂

Das hier wird ein etwas kurzer Beitrag werden.

Meine Schwangerschaft verläuft bis jetzt leider alles andere als wunderbar und somit sind wir meistens auf dem Weg von einem Arzt zum Anderen oder im Krankenhaus. Ich werde vielleicht demnächst mal einen Beitrag zu meinen Komplikationen posten und euch näher informieren, wenn ich die Kraft dazu habe.

Die Zeit zuhause versuche ich intensiv mit meinen Kindern zu verbringen und natürlich auch mit meinem Mann, welcher mich so unglaublich unterstützt und der die letzte Zeit wirklich alles für unsere Familie opfert – Danke Liebling ich liebe dich!

Durch meine Mama war es jetzt auch möglich nochmal eine ganze Woche Zeit mit Michael zu verbringen ohne unsere Jungs, da sie sie mit in den Kroatien Urlaub genommen hat – Ziemlich ungewohnt nach fast 7 Jahren mal so flexibel zu sein und es war uns sogar fast etwas zu ruhig zuhause.

Aber es war auch gut so, da ich ein paar Tage später schon wieder stationär ins Krankenhaus musste und mittlerweile eine OP im Raum steht.

Jetzt aber Schluss mit negativen Sachen und das ich mal zum Punkt komme. 😀

Morgen komme ich in die 23. Woche und unser Baby hat inzwischen schon ca. 500g und ist ca. 28cm groß <3

Ich bin schon im 6. Monat angekommen bzw fängt bald der 7.Monat an und mein Bauch wird von Woche zu Woche immer runder – wer mir auf Instagram folgt findet dort auch immer ein paar Babybauchbilder und Updates 🙂

Ich habe mir auch gedacht das ich diesen Beitrag heute dazu nutze um euch noch etwas anderes mitzuteilen, was die meisten schon seeehr lange und brennend interessiert 😀

Wird unser Baby nun ein Mädchen oder ein Junge???

nun ja … Bilder sprechen mehr als Worte 😀

Jaaaaa es wird unser 3. Junge und jaaa wir freuen uns riesig über unseren kleinen Mann 🙂

Liebe Grüße

Janine 🙂

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Ooops we did it (again)! :D

Hach wo soll ich anfangen? Wo höre ich auf?
Es ist auf jeden Fall so .. Wir sind schwanger. Zum dritten Mal. Gewollt, geplant wenn man so will.

Diese Schwangerschaft waren die ersten Wochen wirklich extrem schlimm.
Von Übelkeit, Kreislaufproblemen, Müdigkeit und Co hatte ich wirklich alles.
Mittlerweile hat es zum Glück schon etwas nachgelassen 😀

Da ich bei den ersten beiden Schwangerschaften ziemliche Probleme hatte, hoffe ich diesmal natürlich das sich das Ganze nicht nochmal ein drittes Mal wiederholt – wobei die Hauptsache ja ist das es unserem kleinen Bauchzwerg gut geht 😊

Du bist schwanger!?

Ja seid wir unseren Jungs mitgeteilt haben das sie ein Geschwisterchen bekommen erfährt so ziemlich jeder – auch die Frau an der Kasse im Supermarkt, die Postlerin und vor allem alle Kinder und Tanten im Kindergarten das Mama ein Baby im Bauch hat 😀

ein altes Foto vom großen Bruder <3

„Die denken wir seien verrückt“

Da liegen meine Freundinnen vielleicht auch gar nicht so falsch mit ihrer Einschätzung, aber uns jetzt noch für ein drittes Kind entschieden haben hat durchaus (egoistische) Gründe.
Immerhin sind wir noch mitten drinnen im ganzen Kleinkind-Geschehen und in ein paar Jahren nochmal komplett von vorne anzufangen wäre für mich definitiv schlimmer 😀

Ja, vielleicht müssen wir verrückt sein, in dieser noch immer anstrengenden Zeit mit unseren 2 Großen noch einen drauf zu setzen.

Verrückt, aber überglücklich <3

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about friendship & my trip to Budapest

Eines der wichtigsten Dinge in meinem Leben nach meiner Familie sind meine Freunde.
Es tut einfach wahnsinnig gut, wenn man Menschen um sich herum hat wo man einfach die Person sein kann die man wirklich ist, wo man sich einfach zuhause fühlt, wo man offen über alles reden und Fehler machen darf ohne verachtet oder verurteilt zu werden und wo es einfach nur darum geht sich gegenseitig gut zu tun und Spaß zu haben.

Wahre Freunde in der heutigen Zeit zu finden wird leider immer schwieriger. Das musste auch ich oft feststellen und akzeptieren. Man merkt oft leider erst spät welche Menschen einem gut tun und welche nicht. Ich selbst habe in meinem Leben zu oft den falschen Menschen vertraut und habe Menschen oft zu lange festgehalten anstatt sie einfach loszulassen.
Mittlerweile habe ich aus solchen Erfahrungen gelernt und habe in meinem Leben nur noch Freunde – wirklich wahre Freunde wo ich weiß, dass ich mich zu 100% auf sie verlassen kann und welche nicht nur Freunde sind, sondern auch schon als Familie zählen.
Manchmal ist weniger bei weitem besser als mehr 🙂

Das letzte Wochenende hab ich mir mit meiner besten Freundin Kathi mal wieder eine Mädlsauszeit gegönnt, das machen wir mind. 1x im Jahr das wir für 2-4 Tage einfach nur zu Zweit weg fahren und das Leben genießen um vom Alltag raus zu kommen.
Dieses Mal hat Kathi den Urlaub alleine geplant und ich wusste bis zum Abreisetag nicht wohin es gehen wird 😀

 

 

 

Die Reise ging von Wien weg in die schöne Stadt Budapest und ich muss wirklich sagen das es eine wunderschöne und sehenswerte Stadt ist – perfekt für einen Wochenendtrip 😀

 

 

 

Wir hatten ein wirklich sehr schönes Appartement mit Küche und einem wunderschönen Badezimmer.

Diese Dusche <3

Was ich bei einer Reise nach Budapest auf jeden Fall empfehlen würde ist ein Hop on Hop off Bus Ticket. Das kostet pro Person für 48 Stunden inkl. Schiffahrt ca. 20€ und man kann so auf sehr schnelle und günstige Weise Budapest erkunden und gelangt schnell zu den Hot Spots der Stadt.
Mich haben die coolen Doppeldeckerbusse so ähnlich wie in London überzeugt 😀

Essen waren wir immer wo anders, aber eine Location war wirklich süß und das Frühstück lecker.

Besonders das schöne Herz auf dem Kaffee <3

Und da Budapest ja bekannt sein soll für sein Gulasch hab ich natürlich eine Gulaschsuppe probiert und sie war wirklich gut 🙂

Was mir aber extrem aufgefallen ist, dass das Service und auch so ziemlich alle Leute im Einzelhandel so unfreundlich sind und alle irgendwie gelangweilt und genervt wirken. Das hat mich etwas gestört. Auch das man Geld wechseln muss war ein kleiner Nachteil, das ständige umrechnen hat zeitweise etwas genervt.

Das machen dafür die Sehenswürdigkeiten wieder wett‘ und da ich mich auch sehr für Geschichte interessiere war das wirklich sehr interessant. Hier ein paar Eindrücke für dich:

Parlament

St. Stephens Basilica

Royal Palace

 


Budapest ist definitv eine Reise wert – mal sehen welche Stadt ich als nächstes besuchen werde 🙂

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Zimtstangen

Zimtstangen

ZUTATEN:

15 Buttertoastscheiben
100g Butter
250g Frischkäse
1 Ei
1 Vanilleschotte
Zucker nach Belieben
Zimt
Rum
100g geschmolzene Butter

ZUBEREITUNG:

IMG-20170118-WA0010Ei, Dotter und Butter schaumig schlagen.

Frischkäse, Vanilleschotte, Rum und Zucker dazugeben.
Alles gut vermengen.

Buttertoastbrot flach ausrollen und mit der Frischkäsemasse bestreichen. Einrollen, in Butter tauchen und zu guter Letzt‘ in einer Zucker-Zimt-Mischung wälzen.

Das Ganze ca. 6 bis 10 min bei 180 C° in den Ofen.

Mahlzeit wünscht euch Michael 🙂

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Weiterbildung & Kinder

Halli Hallo 🙂

Weiterbildung ist ein großer zeitlicher und finanzieller Aufwand und meistens betrifft es Leute die ohnehin schon viel Stress in ihrem Leben haben – nämlich junge Eltern, sie sind genau in dem Alter sich beruflich noch weiterzubilden, Kurse zu belegen, Zusatzqualifikationen zu erwerben oder gar ein (Fern-)Studium zu beginnen.

Beruf, Kinder, Familienleben und dann noch Weiterbildung können einen manchmal an den Rand des Zusammenbruchs bringen. Wichtig ist deshalb, sich gut zu organisieren, bei Bedarf Hilfe zu suchen und sich trotz allen Stresses auch noch ein paar persönliche Freiräume zu gönnen. Aber in der Theorie sieht es immer etwas anders aus, als in der Praxis.

Momentan wär’s wirklich von Vorteil wenn ich mich zerteilen könnte…15991368_1412292855449059_732350051_o

In 44 Tagen steht meine Mathematura an & ich hab so richtig schiss davor!!
Schon in meiner Schulzeit war Mathematik mein meist gehasstes Fach und auch jetzt während meinem Kurs und meiner Lernzeit bin ich weiter der Meinung – Mathe ist definitiv nichts für mich und „Freunde“ werden wir wohl auch nie werden! Für was in aller Welt brauch ich den Mist bitte später noch?? Den Sinn dahinter werde ich wohl niemals verstehen 😀
Nichts desto trotz muss ich es irgendwie schaffen diese Matura zu bestehen, denn ohne bestandener Mathematura bringen mir auch die anderen 3 Fächer nichts und das bringt mich Moment wirklich an meine Grenzen, vor allem wenn einen das Fach so überhaupt nicht interessiert .. Motivation wo bist du?

Mein Tagesablauf sieht derzeit so aus: Morgens die Kinder wecken, frühstücken, fertig machen bevor es dann zu Fuß ab in den Kindergarten geht. Dort die Schuhe aus, Hausschuhe an, Jacke an den Haken hängen, ein Paar Gespräche mit den Kindergärtnerinnen oder anderen Eltern zwischen Tür und Angel & schon geht’s ab nachhause, Mathebuch aufschlagen, Block bereit legen und versuchen den ganzen Mist zu verstehen.

Danach kochen und zumindest versuchen einen Teil vom Haushalt zu erledigen (der in letzter Zeit etwas auf der Strecke bleibt), zum Kindergarten hetzen, wieder ab nachhause und gemeinsam Essen, den Kleinen ins Bett zum Mittagsschlaf legen, mit dem Großen Zeit alleine verbringen und da wären dann ja noch andere Pflichten die zu erledigen wären – wie z.B. die Hochzeitsplanung, Zeit als Familie, einkaufen, ein kurzes 15-Minuten Workout, & meinen Partner da15991671_1412299708781707_829536821_orf ich ja auch nicht vergessen. Nachdem die Kinder schlafen entweder zum Maturakurs hetzen oder zuhause wieder versuchen das Ganze zu verstehen und den restlichen Haushalt erledigen – da ist es dann auch oft mal Mitternacht bis die letzte Waschmaschine eingeschaltet ist. Und dann fällt man erschöpft ins Bett wo man
weiß das der Wecker irgendwann am frühen Morgen wieder klingelt.
Das was mir wirklich hilft ist, dass mein Partner und ich uns wirklich bestimmte Auszeiten nur für uns als Paar und aber auch jeder für sich alleine nehmen. Da sind die Kids dann mal für 1 Wochenende bei der Oma, wo sie die Zeit natürlich auch genießen – Wer ist auch nicht gerne bei der Oma? 😀

Ich persönlich finde auf jeden Fall das es wichtig ist sich weiterzubilden, man will ja auch was erreichen im Leben und sich später mal was gönnen, auch wenn es momentan so aussieht als würde man nie an seinem Ziel ankommen.

 

Egal wie schwer es gerade ist – zieht euer Ding durch! Wenn man will kann man alles schaffen 🙂

Liebe Grüße
Janine

 

 

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Überbackene Zucchini in Tomatensauce

Überbackene Zucchini in Tomatensauce

Zutaten:

4 Zucchini
500g Faschiertes
Salz
1 Zwiebel
Basilikum (fein gehackt)
Petersilie
200g Käse (gerieben)
100ml Suppe
Olivenöl
Kartoffeln
2 Dosen Tomaten (passiert)
Zucker

Zubereitungszeit: 30-60 Minuten

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Zubereitung:

Für die überbackenen Zucchini das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch anbraten, Faschiertes dazugeben, mit etwas Salz würzen und anbraten bis es durch ist. Inzwischen die Zucchini waschen, der Länge nach halbieren und mit einem kleinen Löffel aushöhlen, damit breite Furchen entstehen.
Das Faschierte, Fleisch von den Zucchinis und Petersilie in eine Schüssel geben und durchmischen.

Die Mischung in den Zucchinihälften verteilen, die Dosentomaten in die Pfanne geben und aufkochen – mit etwas Salz, Zucker und Basilikum würzen. Mit 100 ml Suppe aufgießen und mit 2-3 EL binden.

Die Kartoffeln in Scheiben schneiden.

Die Tomatensauce in eine Ofenform geben, die gefüllten Zucchinihälften hineinlegen und die Kartoffelscheiben dazwischen verteilen, danach das Ganze mit Käse bestreuen und bei 200 Grad ca. 30-45 Minuten backen.

Mahlzeit wünscht euch Janine 🙂

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