Auf den Hund gekommen …

Wenn du mir auf meinem Instagramprofil oder meiner Facebookseite folgst, wirst du es vielleicht schon mitbekommen haben – JA wir haben Familienzuwachs bekommen 😊

Letzten Samstag ist diese wunderschöne, kleine, süße Border Collie Hündin – gerade mal 9 Wochen – namens WAYANA bei uns eingezogen.
Obwohl sie erst ein paar Tage bei uns ist, hat sie unsere Familie schon richtig bereichert.

„Ihr seid doch verrückt“ oder „Das wollt ihr euch wirklich noch zumuten“

Das sind aktuell die Standardsprüche in unserem Umfeld.
Seid wir uns über die Anschaffung eines Welpen schlau gemacht haben, habe ich festgestellt das es beim Thema Hund im Netz sowohl auch im Umfeld oft genauso hitzig zugeht wie beim Thema Kinder 😀

Jeder kennt sich aus, fast jeder wollte es uns ausreden, jeder weiß alles „besser“ & von allen Seiten kommen „Ratschläge“ und Tipps.

Michael und ich haben schon lange darüber nachgedacht, aber es hat bis jetzt nie wirklich gepasst.
Als das dann mit Noah passiert ist, wurde dieser Wunsch dann plötzlich immer stärker.
Ich habe für mich selbst festgestellt das ich dabei bin mich selbst zu verlieren, dass ich etwas Neues brauche und eine Aufgabe welche neben als auch mit den Kindern möglich ist.

Wie der Zufall es dann wollte, bin ich auf eine wirklich tolle Hundetrainerin gestoßen, hab durch Zufall von einer tollen Züchterin in der Gegend erfahren, welche zwei neue Würfe erwartete und hab mich dann vor Ort in diese Rasse verliebt.

Und nun ist es ohnehin zu spät 😀

Die letzten Tage waren zwar anstrengend und das wird es sicher noch lange Zeit bleiben, ABER ich würde sie für nichts auf der Welt wieder hergeben.

Es werden also demnächst immer mal wieder Beiträge über unsere Wayana kommen und auf meinem Instagramprofil werde ich meinen Alltag auch in den Storys festhalten 🙂

Auch wenn uns viele für verrückt halten – uns hätte nichts besseres passieren können und wir lieben unsere kleine Maus über alles <3

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Was ein krankes Kind für die Geschwister bedeutet!

Nicht nur wir als Eltern mussten lernen mit der neuen Situation umzugehen – nein, viele vergessen auch das es unsere beiden Großen auch ziemlich betroffen hat!
Gerade die erste Zeit mussten sie extrem zurückstecken und haben auch nicht wirklich verstanden was da jetzt so alles los ist bei uns – haben wir ja auch selbst nicht wirklich begriffen oder wahrhaben wollen.

Luca und Jona haben uns mit der Oma im Krankenhaus besucht sobald Noah auf der Welt war, sie fanden glückliche Eltern vor und waren richtig stolz auf ihren kleinen Bruder.
Sie freuten sich darauf Mama und den kleinen Bruder mit nachhause nehmen zu dürfen. Aber die ganze Situation wurde auch für sie über Nacht anders. Plötzlich mussten sie bei der Nachbarin übernachten und am nächsten Tag hatte mein Mann die Aufgabe den beiden irgendwie zu erklären das Noah operiert wurde, er und Mama jetzt lange nicht heim kommen und sie ihn jetzt lange Zeit nicht sehen dürfen (Kinder sind auf der Intensivstation aufgrund der Infektionsgefahr nicht erlaubt).

Jona mit Noah

In der Zeit hab ich mein „Mama-Dasein“ oft in Frage gestellt, es war eines der Dinge eingetreten vor der ich in der Schwangerschaft große Angst hatte – nicht allen Kindern gerecht werden zu können.

Zu unserem Glück haben wir eine wirklich so tolle Nachbarin (DANKE hier auch nochmal für deine Unterstützung die letzten Monate Komso <3).
Sie hat oft auf die zwei Großen aufgepasst, Jona vom Kindergarten abgeholt, für die Kinder gekocht, mit Luca Hausaufgaben gemacht und versucht die beiden abzulenken, während Michael bei uns im Krankenhaus war. Da unsere Eltern beide Seiten noch Vollzeit arbeiten gehen, konnten sie nicht so oft aufpassen.

Wir hatten oft ein schlechtes Gewissen den Großen gegenüber, sie haben viel geweint und wollten nicht so oft bei wem anderen sein, sie hatten Angst um ihren Bruder und verstanden die Welt nicht mehr. Aber wir konnten die ganze Situation leider nicht ändern und mussten irgendwie einen Weg finden unseren neuen „Alltag“ so zu organisieren das die Kinder so wenig „Schaden“ bekommen und wir selbst nicht zerbrechen.

der stolze Bruder Luca

Heute – 5 Monate nachdem dieser „Alptraum“ angefangen hat, sind wir dabei einen halbwegs normalen Ablauf zu finden, Wunden zu heilen welche bei uns allen noch offen sind und das ganze gemeinsam zu verarbeiten und lernen damit umzugehen.

Die Angst, das mit Noah nochmal was schlimmeres sein könnte ist auch bei ihnen noch da, aber sie sind so lieb zu ihm und beschützen ihren Bruder soweit sie können.

Ich bin richtig stolz auf meine Jungs, das sie so stark waren in dieser Zeit und so taffe, tolle Kinder sind!

meine drei wundervollen Jungs <3
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Mein Kämpfer

Nachdem Noah also nach der OP auf die Intensivstation kam, war das erste Ziel, dass er wieder selbstständig zu atmen anfängt – damit der Beatmungsschlauch wieder entfernt werden kann und seine Lungen wieder trainiert werden.

Er bekam natürlich neben den Schmerzmitteln, der parenteralen Ernährung und anderen Dingen, ein Medikament das ihn nach der OP schlafen lässt damit sich sein kleiner Körper von den ganzen Strapazen erholen kann.
– Auch genannt „künstlicher“ Tiefschlaf.

Es hieß das er nach ca. 1-2 Tagen wieder von alleine anfangen wird zu atmen und das Medikament langsam reduziert wird.

Noah dachte sich aber „wozu selber atmen, wenn es eine Maschine für mich macht„, nachdem die 24 Stunden um waren und er noch in keinster Weise versuchte zu atmen wurde ich pro Stunde immer nervöser.

Ich weiß gar nicht wie ich diese Stunden/Tage beschreiben soll. Man sitzt stundenlang da, hält seinem Kind die Hand, redet und singt mit ihm und fängt einfach nur an zu beten das er wieder aufwacht.
Ich hab mich noch nie so hilflos gefühlt.

Der Beatmungsschlauch muss dadurch das er nicht atmet und schluckt öfters abgesaugt werden, damit sich die Lunge nicht entzündet.
Beim ersten Mal bin ich heulend raus gelaufen, die Herzfrequenz schoss sofort in die Höhe – ich konnte ihn nicht voller Schmerzen und leiden sehen.

Mein armes Baby :'(

Die Ärzte haben dann nach 2 Tagen das Medikament komplett weggelassen und auch die Schmerzmittel reduziert das er wach wird.

Am 3. Tag dann endlich der erste Fortschritt, er fing langsam an mit der Maschine mitzuatmen und ich weiß dann gar nicht mehr genau wann der Schlauch weg kam.

Das Negative – er hat nach der OP von Tag zu Tag total viel Wasser eingelagert und sah wirklich sehr schlimm aus. Ich hab mein eigenes Kind nicht mehr erkannt.
Damit er das Wasser wieder verliert bekam er ein Medikament namens „Lasix“, welches die Nieren dazu anregt mehr Harn zu produzieren.

Das Positive – der Schlauch war weg und ich durfte mein Baby endlich wieder auf den Arm nehmen. Unbeschreiblich!

Das erste Mal auf dem Arm nach der OP

Der nächste Schritt war die Ernährung.
Noah hatte eine Magensonde, aber solange der Darm nicht zu arbeiten anfing musste er weiterhin parenteral ernährt werden.
Ich weiß auch gar nicht mehr genau welcher Tag es war, aber ich hab mich noch nie über eine vollgekackte Windel so gefreut.
Er bekam dann natürlich keine Milch sondern eine spezielle Flüssigkeit und nur Mal minimale 2 ml damit man sah wie es der Magen und Darm vertragen.
Das musste ab jetzt immer weiter gesteigert werden und dann mit der Muttermilch dasselbe.

– Bald durften wir auf die Normalstation umziehen <3

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& dann kam alles anders – Teil 3

Heute komme ich endlich mal wieder dazu einen weiteren Teil zu schreiben, unser derzeitiger Alltag ist extrem stressig und unser Kalender voller Termine – hauptsächlich mit wichtigen Terminen für Noah.

Ich musste jetzt nochmal nachlesen wo ich das letzte Mal stehen geblieben bin und mich nochmal an die Tage zurückversetzen, was manchmal nicht wirklich einfach für mich ist.

Fortsetzung:

… Also wir warteten im Warteraum der Intensivstation darauf, dass sie unseren Sohn hoffentlich gesund und ohne weitere Schäden aus dem OP zu uns brachten. Aber die Stunden dauerten einfach sooooooo ewig lang.

Wir saßen bzw. lagen auf einer Eckbank, schliefen voller Erschöpfung teilweise ein paar Minuten ein und ich schreckte immer wieder auf, bei jedem noch so kleinem Geräusch.

Nach fast 6 Stunden kam dann eine Intensivschwester zu uns, welche uns sagte, dass er es überstanden hat und das sie ihm nach legen eines Zentralvenenkatheter (ZVK’s) rauf bringen werden.

Uns schossen sofort die Tränen in die Augen und von jetzt auf gleich waren wir wieder hellwach.

Die Tür öffnete sich und sie schoben ihn in einem Wärmebett rein.
Den Anblick von ihm mit Beatmungsschlauch, den vielen Infusionen und Kabeln werde ich wohl nie wieder vergessen.
Ich musste wieder heulen, einerseits weil ich so unfassbar froh war das er überlebt hatte, und aber andererseits weil es mir so weh tat meinen Sohn so leblos in dieser ganzen Situation zu sehen.

Ich hätte wirklich alles getan um ihm das Ganze nur irgendwie abnehmen zu können!

Noah sein Medikamententurm


Ab jetzt hieß es dann wieder abwarten,

– Abwarten wie er die OP und die Strapazen überstanden hat
– Abwarten ob und wann er wieder selbständig zu atmen anfängt
– Abwarten wann sie das Medikament das ihn schlafen lässt reduzieren können
– Abwarten ob, wie und wann sein Darm wieder zu arbeiten anfängt.

Ich hatte Glück, dass ich auf der Geburtshilfe im Haus ein Bett bekam.
So pendelte ich jeden Tag zwischen meinem Zimmer und der Intensivstation, da dort auch für Eltern Besuchszeiten galten.

Am Anfang verstand ich absolut nicht wieso ich nicht 24 Stunden bei meinem Baby sein durfte, aber nach der Zeit machte das ganze Sinn.

Man ist einfach am Ende seiner Kräfte und die Besuchszeiten sind dafür da, dass man auch als Eltern außerhalb der Intensivstation mal Kraft tanken kann – schlafen – essen oder einfach nur Luft schnappen.
Das war etwas was ich wirklich auch lernen musste.

Da ich ja auch unbedingt stillen wollte, war das Ganze für mich wirklich nur purer Stress:

Ich stand in der Früh auf, richtete mich zusammen, aß mein Frühstück, pumpte Milch ab – welche ich dann auf eine andere Station in einen Kühlschrank bringen musste, damit sie dort dann eingefroren wird.

Ich ging jeden Morgen pünktlich rüber das ich ja um 9 Uhr bei der Visite dabei sein konnte, saß, redete, sang, streichelte meinen Sohn.

Um 12 ging ich dann wieder auf mein Zimmer, aß zu Mittag, pumpte wieder Milch ab, rastete mich kurz aus, telefonierte mit meinen beiden Jungs und meinem Mann zuhause.

Von 14 – 18 Uhr war ich dann wieder auf der Intensivstation, pumpte dort zwischendurch in einem „Pumpzimmer“ ab.

Dann wieder auf mein Zimmer, kurz essen und von 19:15 bis 21:00 war ich dann auch immer bei ihm – jede mögliche Sekunde.

Michael kam, je nachdem ob wir für die Großen einen Babysitter hatten, auch nach Linz. Kinder dürfen aufgrund der Keime nicht mit auf die Intensivstation.
Es gab wirklich Momente wo ich an mir selbst als Mama zweifelte, denn in so einer Situation ist es unmöglich allen Dreien gerecht zu werden. Wir nahmen uns zwar jeden Sonntag Nachmittag „frei“ vom Krankenhaus um Zeit mit den Großen verbringen zu können, aber es fällt wirklich schwer seine Angst und „Trauer“ vor den Kindern nicht zu sehr zu zeigen und in Gedanken nicht ständig im Krankenhaus zu sein.

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& dann kam alles ganz anders – Part 2

Unser kleiner Sonnenschein war also nun auf der Neonatologie, gestochen von Nadeln damit die Infusionen laufen konnten.

Irgendwie hatte ich dort schon das Gefühl das wir nicht so schnell nachhause kommen würden, aber mein Mann versuchte mir einzureden das es nur halb so schlimm war und wir sicher bald wieder auf die Normalstation dürfen.

Nach dem Dienstwechsel kam die Ärztin dann zu uns, sie erklärte mir das sie jetzt ein paar Mal Blut abnehmen müssen um seine Werte und seinen Flüssigkeitshaushalt zu kontrollieren, dass sie einen Ultraschall gemacht haben – der unauffällig war und das er bald wacher werden müsste.

Wir waren erleichtert, mein Mann fuhr nachhause zu unseren beiden großen Jungs und ich ging zum Abendessen in mein Zimmer um etwas Kraft zu tanken – immerhin hing mir die ganze Geburt noch immer extrem nach.

Als ich dann so im Zimmer saß bekam ich immer ein schlechteres Gefühl und beschloss wieder nach Noah zu schauen und bei ihm zu sein.
Sein Zustand hatte sich kein bisschen verbessert, er wurde noch immer nicht wach, öffnete weder seine Augen, noch reagierte er auf irgendwas.
Er erbrach öfters und ich wies die Schwester daraufhin das es eine komische Farbe hat. Ab da an wurden alle immer nervöser.

Sie holte die Ärztin, Blut wurde wieder abgenommen & ich fand es schrecklich das sie ihn so oft stechen mussten, da es durch seinen Zustand sehr schwer war Blut zu bekommen (- Heute muss ich darüber fast schmunzeln, denn Blut abnehmen ist für uns mittlerweile das kleinste Übel.)

Zu dritt standen sie da – die Ärztin und 2 Schwestern und als sie dann die Windel wechselten ging alles sehr schnell!
Die Ärztin ging raus um zu telefonieren.
Ab da wusste ich das etwas definitiv nicht mit meinem Sohn stimmte, denn er hatte eine komplett blutige Windel.

Ich war wie gelähmt, nahm zitternd mein Handy raus und schrie meinen Mann an das er sofort kommen muss.

Die Ärztin klärte mich auf das wir sofort mit dem Notarzt in die nächste Kinderklinik verlegt werden müssen.

Ich nahm alles nur noch in Zeitlupe wahr – die ganze Vorbereitung für den Transport, das Eintreffen meines Mannes der meine Sachen zusammenpackte – weil ich nicht in der Lage dazu war, die Sachen was die Ärztin und alle zu mir sagten hab ich nicht mehr mitbekommen.

Wir mussten selber mit dem Auto fahren, weil in der Rettung kein Platz war da ein Kinderarzt mitfahren musste.



auf dem Weg in die Kinderklinik

Natürlich war die Rettung um einiges schneller als wir dort.
Am Portier sagte sie uns das wir auf die Intensivstation müssen – Dieses Bild von so vielen Ärzten und Schwestern um meinen Sohn hat sich auch tief bei mir eingebrannt.

Sie nahmen wieder Blut ab, untersuchten ihn, machten einen Ultraschall welcher auffällig war (nicht so wie im anderen Krankenhaus!).

Ein Assistentsarzt versuchte uns zu beruhigen, sagte das bald ein Oberarzt kommen würde um sich die ganzen Ergebnisse anzusehen.

Es war schon nach Mitternacht als der diensthabende Oberarzt uns aufklärte.
Noah musste sofort am Darm notoperiert werden!

Sie bereiteten ihn sofort vor und um 01:27 mussten wir ihn in die Hände der Ärzte geben, nicht wissend wie sehr sein Darm geschädigt ist und wie das Ganze ausgehen wird.

Wir warteten Stunden vor dem OP – soviel Schmerz und Angst hab ich bisher noch nie in meinem Leben gefühlt.



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& dann kam alles ganz anders – Part 1

Es ist der 05.10.2018 um 07:30 Uhr und ich fuhr mit meinem Mann ins Krankenhaus nachdem wir unsere 2 Großen in die Schule und Kindergarten gebracht haben.
Ich war sichtlich nervös, denn vor 2 Tagen beschlossen die Ärzte mich in der 38. Schwangerschaftswoche (37+1) einzuleiten, da mein Gesundheitszustand aufgrund einiger Probleme während der Schwangerschaft immer kritischer wurde.

Das ich durch meine 2 vorherigen Geburten schon wusste was auf mich zukommen würde machte die ganze Situation nicht wirklich leichter, aber immerhin würde ich bald meinen 3. Sohn im Arm halten. Dieser Gedanke machte mir Mut 🙂

Nachdem mich der Arzt nochmal untersucht hatte, legte er mir dann um 09:00 die Einleitungstablette und ab da an musste ich alle 2 Stunden für 45 Minuten an’s CTG. Ich bekam relativ schnell richtig unangenehme Wehen in kurzen Abstand. Somit lief ich während ich nicht am CTG war im Stiegenhaus die Stufen rauf und runter, immer in Begleitung von meinem Mann oder meiner Mama.

das letzte Bauchfoto ein paar Stunden vor der Geburt 🙂

Die Prostinwehen machten mir wirklich zu schaffen und meine Kräfte wurden immer weniger, da ich die ganze Nacht nicht wirklich schlafen konnte.

Nach fast 40 Stunden Wehen hielten wir dann am 07. Oktober 2018 um 01:38 Uhr unseren kleinen Noah endlich im Arm.
Er ist zum Knutschen <3
Ich war einfach nur fix und fertig, aber gleichzeitig auch überglücklich – noch.

Zu dem Zeitpunkt wussten wir noch nicht was alles auf uns zukommen wird.

Noah wollte nicht wie die 2 Großen schon im Kreissaal an der Brust trinken, die Hebamme meinte das läge an der anstrengenden Geburt und das er 48 Stunden Zeit hätte. Es kam mir komisch vor, da ich es ja anders kannte.

Da er sehr blau um den Mund und an den Händen war, wurde er zur Beobachtung bei der Kinderkrankenschwester gelassen und eine Kinderärztin untersuchte ihn noch. Nach 3 Stunden brachten sie ihn mir ins Zimmer, es sei alles in Ordnung.
Trinken wollte er aber immer noch nicht. Erst am späten Nachmittag schaffte ich es ihn anzulegen, aber irgendwas kam mir komisch vor.
Auch die erste Nacht war sehr anstrengend, er schrie alle 30 Minuten auf und ich zweifelte schon irgendwie an mir selbst. Ich sprach es am nächsten Tag bei der Untersuchung beim Arzt an, aber auch die Schwestern schoben es auf die lange Geburt und das er erst mal richtig ankommen muss.

Die ganze Sache wurde nicht wirklich besser, immer wenn ich es ansprach wurde es auf die Geburt und das ja jedes Kind anders ist geschoben.

Am 09.10. in der Früh hatten wir Fototermin im Krankenhaus, auch da war er nicht ganz glücklich und schlief als wir fertig waren ein.
Als er sich nicht zum Essen meldete und ich ihn nicht wirklich wach bekam, wurde ich immer nervöser. Ich läutete wieder der Schwester, die war fest der Meinung das ich ihn nicht richtig angelegt hatte und er zu wenig gegessen hatte. Sie nahm ihn mit um es mit zufüttern zu versuchen, als das aber auch nichts brachte, rief sie einen Kinderarzt.

auf der Neonatologie

Er beschloss ihn auf die Neonatologie zu verlegen um ihm eine Infusion mit Flüssigkeit anzuhängen, bis sein Kreislauf und Zustand wieder in Ordnung wäre. Ich rief meinen Mann an und war nur am heulen. Es brach mir das Herz mein kleines Baby nicht immer bei mir haben zu können und ihn dort drüben an einer Infusion in einem Wärmebettchen zu sehen. Ich hoffte das es ihm bald besser gehen würde ..

Aber ab dort ging aber alles ganz schnell und kam ganz anders als man es sich je vorstellen kann .. 🙁

Fortsetzung folgt …

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Boy or Girl … ???

Hallo ihr Lieben 🙂

Das hier wird ein etwas kurzer Beitrag werden.

Meine Schwangerschaft verläuft bis jetzt leider alles andere als wunderbar und somit sind wir meistens auf dem Weg von einem Arzt zum Anderen oder im Krankenhaus. Ich werde vielleicht demnächst mal einen Beitrag zu meinen Komplikationen posten und euch näher informieren, wenn ich die Kraft dazu habe.

Die Zeit zuhause versuche ich intensiv mit meinen Kindern zu verbringen und natürlich auch mit meinem Mann, welcher mich so unglaublich unterstützt und der die letzte Zeit wirklich alles für unsere Familie opfert – Danke Liebling ich liebe dich!

Durch meine Mama war es jetzt auch möglich nochmal eine ganze Woche Zeit mit Michael zu verbringen ohne unsere Jungs, da sie sie mit in den Kroatien Urlaub genommen hat – Ziemlich ungewohnt nach fast 7 Jahren mal so flexibel zu sein und es war uns sogar fast etwas zu ruhig zuhause.

Aber es war auch gut so, da ich ein paar Tage später schon wieder stationär ins Krankenhaus musste und mittlerweile eine OP im Raum steht.

Jetzt aber Schluss mit negativen Sachen und das ich mal zum Punkt komme. 😀

Morgen komme ich in die 23. Woche und unser Baby hat inzwischen schon ca. 500g und ist ca. 28cm groß <3

Ich bin schon im 6. Monat angekommen bzw fängt bald der 7.Monat an und mein Bauch wird von Woche zu Woche immer runder – wer mir auf Instagram folgt findet dort auch immer ein paar Babybauchbilder und Updates 🙂

Ich habe mir auch gedacht das ich diesen Beitrag heute dazu nutze um euch noch etwas anderes mitzuteilen, was die meisten schon seeehr lange und brennend interessiert 😀

Wird unser Baby nun ein Mädchen oder ein Junge???

nun ja … Bilder sprechen mehr als Worte 😀

Jaaaaa es wird unser 3. Junge und jaaa wir freuen uns riesig über unseren kleinen Mann 🙂

Liebe Grüße

Janine 🙂

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Ooops we did it (again)! :D

Hach wo soll ich anfangen? Wo höre ich auf?
Es ist auf jeden Fall so .. Wir sind schwanger. Zum dritten Mal. Gewollt, geplant wenn man so will.

Diese Schwangerschaft waren die ersten Wochen wirklich extrem schlimm.
Von Übelkeit, Kreislaufproblemen, Müdigkeit und Co hatte ich wirklich alles.
Mittlerweile hat es zum Glück schon etwas nachgelassen 😀

Da ich bei den ersten beiden Schwangerschaften ziemliche Probleme hatte, hoffe ich diesmal natürlich das sich das Ganze nicht nochmal ein drittes Mal wiederholt – wobei die Hauptsache ja ist das es unserem kleinen Bauchzwerg gut geht 😊

Du bist schwanger!?

Ja seid wir unseren Jungs mitgeteilt haben das sie ein Geschwisterchen bekommen erfährt so ziemlich jeder – auch die Frau an der Kasse im Supermarkt, die Postlerin und vor allem alle Kinder und Tanten im Kindergarten das Mama ein Baby im Bauch hat 😀

ein altes Foto vom großen Bruder <3

„Die denken wir seien verrückt“

Da liegen meine Freundinnen vielleicht auch gar nicht so falsch mit ihrer Einschätzung, aber uns jetzt noch für ein drittes Kind entschieden haben hat durchaus (egoistische) Gründe.
Immerhin sind wir noch mitten drinnen im ganzen Kleinkind-Geschehen und in ein paar Jahren nochmal komplett von vorne anzufangen wäre für mich definitiv schlimmer 😀

Ja, vielleicht müssen wir verrückt sein, in dieser noch immer anstrengenden Zeit mit unseren 2 Großen noch einen drauf zu setzen.

Verrückt, aber überglücklich <3

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Pancakes

Heute morgen haben sich unsere Jungs mal wieder Pancakes zum Frühstück gewünscht 🙂

Wir verwenden dafür immer dieses leckere Rezept:

Zutaten:

150g Mehl
1 Schuss Milch
1 großes Ei
1 TL Backpulver
1 TL Vanillezucker
Butter für die Pfanne

Zubereitung:

1. Für die leckeren Pancakes zuerst das Ei trennen. Danach das Eigelb, Mehl, Backpulver, Vanillezucker, Zucker, Salz und einen Schuss Milch in einer Schüssel zu einen zähflüssigen Teig verrühren.

2. Nun das Eiweiß steif schlagen und unter die Teigmasse heben, sodass eine cremige Masse entsteht. Wenn der Teig zu fest ist, einfach noch ein wenig Milch hinzufügen.

3. Dann Butter (oder Öl) in eine kleine Pfanne geben, mit einem Pinsel schön verteilen und heiß werden lassen. Den Teig portionsweise (mit einem Suppenschöpfer) in die Pfanne geben und auf jeder Seite 2-3 Minuten goldbraun backen.

4. Traditionell serviert man die fertigen Pancakes mit flüssiger Butter und/oder Ahornsirup oder auch frischen Früchten.

Tipp: der Pancake kann nun süß oder auch pikant mit z.B Zucker oder Schinken serviert werden.

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Hilfe mein Kind kommt in die Schule

Hallöchen 🙂

Ich hatte die letzte Zeit nicht wirklich Zeit etwas zu schreiben, wir sind noch immer nicht fertig im Haus – in einigen Räumen fehlen noch Lampen und im Keller sind noch etliche volle Kisten die endlich mal ausgepackt gehören.

Bis jetzt sind Esszimmer, Küche und Wohnzimmer die einzigen Räumen die schon fast fertig sind 🙂
Wobei Michi und ich sowieso alle 4 Monate umstellen 😀
Hier mal ein Bild von unserem Esszimmer:

Nebenbei zu arbeiten, sich um den Haushalt zu kümmern und dann noch den Kindern genug Zeit schenken ist nicht immer leicht. Ich bin mir sicher, dass das jede Mama kennt 😀

Unser Großer kommt ja im Herbst in die Schule und da fällt jetzt natürlich auch wieder mehr an.

Wir sind dabei so ziemlich jeden Tag den Schulweg zu üben, da er ab Herbst ab und zu schon alleine gehen muss, muss das natürlich sitzen damit es nicht gefährlich wird und da muss ich als Mama auch selbst noch lernen etwas „loszulassen“ und nicht komplett zur Glucke zu werden 😀

Im Kindergarten werden schon fleißig Übungen und „Schulstunden“ gemacht –  Er will natürlich zuhause das Erlernte üben und zusätzliche Übungen machen. Er ist so stolz wenn er wieder etwas Neues gelernt hat und hat die letzte Zeit eine sehr kreative Phase.

Ich kann es noch gar nicht fassen wie verdammt schnell die Zeit vergangen ist und das mein kleines Baby jetzt schon 6 Jahre wird. Ich kann mich noch erinnern als wäre es gestern gewesen wie ich mit Luca schwanger gewesen bin.

Man merkt als Mama nicht wirklich wie schnell die Kinder plötzlich selbstständig werden, man freut sich als Mama über jeden noch so kleinen Schritt was unsere Kinder dazu lernen und glauben das wir ewig Zeit haben um diese Momente zu erleben, aber irgendwann sieht man sein Kind an und denkt sich: „Das ist mein großer Junge“ „Wo ist die Zeit nur hin?“
Jetzt kommt die Zeit da wo wir unsere Kinder eigentlich nur noch „begleiten“ dürfen und sie ihre eigenen Entscheidungen und Fehler machen.

Ach .. da werde ich ja sentimental auch noch 🙈

Die perfekte Schultasche für Luca haben wir übrigens auch schon gefunden – was bei der ganzen Auswahl auch nicht ganz so einfach war.

Schlussendlich hat uns dann die Marke Ergobag überzeugt. Da sie mit den Kindern mit wächst und man auch die Motive wechseln kann, eine wirklich sehr schöne und auch noch dazu nachhaltige Schultasche.

Er wird sie zu seinem 6. Geburtstag bekommen – da werde ich dann auch ein Foto davon posten 🙂

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