it’s not only black and white

Ich hatte zwar die letzte Zeit leider nicht die Zeit viel zum Schreiben, aber in dieser Zeit habe ich trotzdem viel im social media gelesen und hatte ziemlich viele Gespräche mit Freundinnen und Bekannten mit oder ohne Kindern.
Da ist mir wieder mal einiges bewusst geworden .. sobald man Mama ist wird man viel leichter verurteilt, es hat sich in der Gesellschaft so ein Bild entwickelt wie die „perfekte“ Mama zu sein hat! Es gibt mittlerweile nur noch schwarz oder weiß – was ist aber mit all den ANDEREN Farben??

In den Mamagruppen wird zu 90% nur noch diskutiert – über so ziemlich alles, es wird eine jede Mama von anderen Mamas verurteilt ja sogar zum Teil fertig gemacht, weil sie vielleicht nicht der „normalen“ Norm entspricht und es ist fast unmöglich geworden sich normal auszutauschen.

Heutzutage ist man eine schlechte Mama sobald man ein Kind nicht länger wie 1 Jahr stillt, man ist aber auch eine schlechte Mama wenn man zu lange stillt!
Man ist eine schlechte Mama, wenn man das Kind im Kinderwagen schiebt und nicht in einem Tragetuch trägt!
Das Ganze fängt ja eigentlich schon in der Schwangerschaft an .. man wird schief angesehen wenn man nicht ab der 20 SSW eine Hebamme hat .. zu der sollte man dann auch noch im besten Fall 1x die Woche zum Yoga gehen und in jeder Schwangerschaft einen Kurs besuchen!
Man ist faul wenn man es sich leisten kann die ersten paar Jahre zuhause beim Kind zu bleiben, aber sobald man arbeiten geht und das Kind in den Kindergarten steckt ist es abschieben.
Oder was ich immer am Besten finde – wenn Diskussionen auftauchen wie alt eine Frau sein „darf“ um ein Kind zu bekommen, ich werde so oft verurteilt weil ich es mir laut aussprechen traue mit meinen 22 Jahren schon 2 Kinder in die Welt gesetzt zu haben – OMG meine armen armen Jungs 😀

Was ist eine gute Mutter und welche sind ihre Eigenschaften?
Und woher kommt das ganze Konkurrenzdenken, der Hass und der Neid?

Wollten wir nicht alle nur eines: Einen Partner an unserer Seite mit dem man glücklich ist, eine tolle Figur, einen aufregenden Job und dazu sollen Kinder das Ganze noch versüßen.

Leider wird uns durch die Medien ein komplett falsches Bild vermittelt.
Auch wenn die ganzen Promi-Mamas ihre Geburten scheinbar genauso leicht wegstecken, wie Big-Macs, Schokolade und dabei stets arbeitend, regelmäßig Sport treibend und dazu noch gut aussehend – teilweise sogar sexy – den Stress einfach nur weglächeln, sieht es bei einer „Normalo-Mama“ ganz anders aus!

Mit der Rolle als Frau und Mama sind viele überfordert und unglücklich, weil das Leben das man sich vorgestellt hat nicht der Realität entspricht!

Aber in jeder Mama steckt doch noch immer die intelligente, humorvolle, ausgeglichene und verführerische Frau von damals! Man muss sie nur einfach wieder „erwecken“ und man selbst sein!

Meine zwei Jungs sind alles für mich, ABER sie sind mir genauso viel wert wie mein Mann mir wert ist und wieviel ich MIR selbst wert bin.

Ich handle nicht nach bestimmten Vorgaben oder einer Norm was meine Kinder oder auch mein Lebensstil betrifft – ich handle nach meinem Gefühl und danach das es allen von meiner Familie gut geht 🙂

Ich hab mir von Anfang an bewusst Zeit für mich selbst genommen, ohne ein schlechtes Gewissen meinem Kind gegenüber zu haben, wenn er bei seinem Papa oder seiner Oma sein DARF. Ob es jetzt eine Stunde ist damit ich zum Sport kann um mich in meinem Körper wohl zu fühlen, oder einfach nur auf einen Kaffee mit einer Freundin trinken um sich Probleme von der Seele zu reden
Wenn wir uns bewusst als Paar Zeit zu zweit nehmen, weil unsere Beziehung ebenso wichtig ist wie die Beziehung zu unseren Kindern.
Ich fahre sogar mit meiner besten Freundin einmal im Jahr ohne meinen Mann und Kindern für 2-3 Tage auf Urlaub – einfach aus dem Grund weil es MIR gut tut und meine Kinder definitiv keinen Schaden davon tragen.
Nein sie profitieren sogar noch davon, wenn sie eine ausgeglichene Mama haben die ein paar Tage für sich hatte.

Mama sein heißt nicht, dass man sein Leben nicht trotzdem leben darf, es heißt nicht das man auf alles verzichten muss.
Mama sein heißt nicht, dass man keine Fehler machen darf und ich habe in meinem Leben schon so viele Fehler gemacht.

Und jedes einzelne Kind ist anders, das eine liebt die Natur, das andere ist ein Bücherwurm und das nächste liebt die Musik .. es gibt kein richtig oder falsch solange man das macht was einen glücklich macht und sich nicht auf andere konzentriert.

Es gibt ca. 7.400.000.000 Menschen auf dieser Erde und jeder Einzelne ist ein Individum 🙂
Darum sollte es ein Miteinander statt ein Gegeneinander geben!

 

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Wir haben JA gesagt …

Offiziell bin ich jetzt Mrs. Bachleitner <3

Vor genau einem Monat – am 22.07.2017 war es nun endlich soweit .. nach monatelanger, nervenaufreibender, wunderschöner Planung hab ich meinem Schatz nach über 6 Jahren im Schlosshotel Mondsee das Ja-Wort gegeben.

Wie in meinem Post It’s Weeding Time schon erwähnt, haben wir ca. 1 Jahr vor unserem Datum zu planen angefangen. Ich muss sagen es war wirklich kein Tag zu früh, viele waren ja der Meinung es würde reichen erst 4-5 Monate vorm Termin alles erledigen zu können. Für mich undenkbar da ich eine „kleine“ Perfektionistin bin und bei mir immer alles genau so sein muss wie ich mir das vorstelle.

Am Tag vor der Hochzeit haben wir dann in der Früh gleich mal 2 Stunden beim Arzt im Wartezimmer verbracht da unser Großer genau zum „richtigen“ Zeitpunkt krank geworden ist .. wie sollte es auch sonst anders sein?

Danach mussten wir noch die restlichen Dinge erledigen und dekorieren fahren.

Am Abend hat sich meine Mama dann die Jungs geholt und ich bin zu meiner Trauzeugin nach Hause gefahren wo meine Brautjungfern auch schon mit einem Glas Lillet Berry auf mich warteten 🙂

UNSER GROßER TAG
& 4 Tipps die ihr auf keinen Fall vergessen solltet

Standesamt Schlosshotel Mondsee
Standesamt Schlosshotel Mondsee

Wie soll ich den Hochzeitsmorgen am Besten beschreiben? ..

Ich hatte in der Nacht kaum Schlaf weil ich die Ganze Zeit das Gefühl irgendwas Wichtiges vergessen zu haben und ich habe eigentlich gar nicht wirklich realisiert gehabt das heute DER TAG ist .. man weiß das alles organisiert ist und muss das Ruder nun an die anderen abgeben und man selbst muss „nur“ Make-Up, Styling, Anziehen und Anfahrt schaffen bevor es los geht 😀

Auch wenn ich es am Anfang nicht glauben wollte, aber am Hochzeitstag selbst hat mich die Nervosität dann doch etwas eingeholt und nicht nur bei einem selbst – alle rund um mich waren total hektisch und zum Teil sogar noch nervöser als ich 😀

Der Tag ist so aufregend das man schnell vergisst. Es ist einer dieser glücklichen Tage im Leben die man so sehr genießt, dass man nichts mehr braucht außer Luft und Liebe – Und genau deswegen neigt man dazu, Dinge zu vergessen, nicht wichtig zu nehmen oder einfach mal auf „später“ zu verschieben.

getting ready

Hier meine 4 Tipps die man definitiv nicht vergessen sollte:

1. ENTSPANNUNG

Am Tag vor der Hochzeit schläft man nicht so gut.
Man ist aufgeregt und denkt nach was man alles noch vergessen haben könnte. Was auch immer es ist: Vergiss es wieder!
Alles was bis dato nicht organisiert ist kann nicht so wichtig sein & so solltest du es auch am Tag der Hochzeit so handhaben.
Dein Part ist es jetzt, Deine Traumhochzeit mit deinem Traummann zu feiern – alles andere ist nebensächlich.

2. ESSEN

Auch wenn du wahrscheinlich am Morgen deiner Hochzeit keinen Hunger hast: Du musst etwas essen! Du wirst sicher kaum dazu kommen das Menü oder Buffet welches ihr ausgesucht habt zu probieren, da du etliche Leute eingeladen hast die du vielleicht schon länger nicht mehr gesehen hast und bei mir war es zum Beispiel so das wir an dem Tag einfach traumhaftes Wetter hatten und ich mit meinem engen Kleid und der Hitze einfach nichts essen konnte. Also muss ein ordentliches und gemütliches Frühstück vor dem ganzen Stress her 🙂

3. TRINKEN

Trinken, trinken und nochmal trinken. Für den Kreislauf ein Gläschen Sekt und für alles andere viel Wasser. Wirklich! Ich habe das bei meiner Hochzeit etwas vergessen und musste mich dann im Gasthaus mal eine Zeit lang hinsetzen und meinen Kreislauf wieder in Schwung bringen.

4. DANKE SAGEN

Was ich auch ganz wichtig finde, sich bei jenen zu bedanken, die für einen da sind, die in den letzten Monaten den Hochzeitswahnsinn mitgefiebert haben, die mitfeiern, die einfach mithelfen usw. und natürlich bei seinem Partner – dafür dass er so wundervoll ist, dass man sich vorstellen kann sein Leben mit ihm zu verbringen.
Das sollte man nicht vergessen und ist eine schöne Gelegenheit sich bei geliebten Menschen richtig zu bedanken 🙂

Ich möchte mich auch noch bei folgenden Leuten bedanken ohne die unser Tag nur halb so toll geworden wäre:

Gasthaus: Preuner Wirt Frankenburg
Hair & Make-Up: Ingrid Glöckl
Wimpern: Pia Patricia
Nägel: Christa Reiter
Fotografin: Paulina & Thomas Photography
Fotograf 2: Günter Ferihumer
Blumen: Gärtnerei Thellmann
Tanzlehrerin: Cornelia Hargaßner
DJ: Günter Ferihumer

Und nun möchte ich euch etwas in unseren Tag eintauchen lassen – ich glaube Bilder sprechen mehr als Worte 🙂

 

Mein persönlicher Batman <3
Luftballonstart im Gasthaus <3
JAAA ich hatte die Hand oben 😀 😀 😀

Karaoke 😀

Liebe Grüße Janine 🙂

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Zimtstangen

Zimtstangen

ZUTATEN:

15 Buttertoastscheiben
100g Butter
250g Frischkäse
1 Ei
1 Vanilleschotte
Zucker nach Belieben
Zimt
Rum
100g geschmolzene Butter

ZUBEREITUNG:

IMG-20170118-WA0010Ei, Dotter und Butter schaumig schlagen.

Frischkäse, Vanilleschotte, Rum und Zucker dazugeben.
Alles gut vermengen.

Buttertoastbrot flach ausrollen und mit der Frischkäsemasse bestreichen. Einrollen, in Butter tauchen und zu guter Letzt‘ in einer Zucker-Zimt-Mischung wälzen.

Das Ganze ca. 6 bis 10 min bei 180 C° in den Ofen.

Mahlzeit wünscht euch Michael 🙂

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Weiterbildung & Kinder

Halli Hallo 🙂

Weiterbildung ist ein großer zeitlicher und finanzieller Aufwand und meistens betrifft es Leute die ohnehin schon viel Stress in ihrem Leben haben – nämlich junge Eltern, sie sind genau in dem Alter sich beruflich noch weiterzubilden, Kurse zu belegen, Zusatzqualifikationen zu erwerben oder gar ein (Fern-)Studium zu beginnen.

Beruf, Kinder, Familienleben und dann noch Weiterbildung können einen manchmal an den Rand des Zusammenbruchs bringen. Wichtig ist deshalb, sich gut zu organisieren, bei Bedarf Hilfe zu suchen und sich trotz allen Stresses auch noch ein paar persönliche Freiräume zu gönnen. Aber in der Theorie sieht es immer etwas anders aus, als in der Praxis.

Momentan wär’s wirklich von Vorteil wenn ich mich zerteilen könnte…15991368_1412292855449059_732350051_o

In 44 Tagen steht meine Mathematura an & ich hab so richtig schiss davor!!
Schon in meiner Schulzeit war Mathematik mein meist gehasstes Fach und auch jetzt während meinem Kurs und meiner Lernzeit bin ich weiter der Meinung – Mathe ist definitiv nichts für mich und „Freunde“ werden wir wohl auch nie werden! Für was in aller Welt brauch ich den Mist bitte später noch?? Den Sinn dahinter werde ich wohl niemals verstehen 😀
Nichts desto trotz muss ich es irgendwie schaffen diese Matura zu bestehen, denn ohne bestandener Mathematura bringen mir auch die anderen 3 Fächer nichts und das bringt mich Moment wirklich an meine Grenzen, vor allem wenn einen das Fach so überhaupt nicht interessiert .. Motivation wo bist du?

Mein Tagesablauf sieht derzeit so aus: Morgens die Kinder wecken, frühstücken, fertig machen bevor es dann zu Fuß ab in den Kindergarten geht. Dort die Schuhe aus, Hausschuhe an, Jacke an den Haken hängen, ein Paar Gespräche mit den Kindergärtnerinnen oder anderen Eltern zwischen Tür und Angel & schon geht’s ab nachhause, Mathebuch aufschlagen, Block bereit legen und versuchen den ganzen Mist zu verstehen.

Danach kochen und zumindest versuchen einen Teil vom Haushalt zu erledigen (der in letzter Zeit etwas auf der Strecke bleibt), zum Kindergarten hetzen, wieder ab nachhause und gemeinsam Essen, den Kleinen ins Bett zum Mittagsschlaf legen, mit dem Großen Zeit alleine verbringen und da wären dann ja noch andere Pflichten die zu erledigen wären – wie z.B. die Hochzeitsplanung, Zeit als Familie, einkaufen, ein kurzes 15-Minuten Workout, & meinen Partner da15991671_1412299708781707_829536821_orf ich ja auch nicht vergessen. Nachdem die Kinder schlafen entweder zum Maturakurs hetzen oder zuhause wieder versuchen das Ganze zu verstehen und den restlichen Haushalt erledigen – da ist es dann auch oft mal Mitternacht bis die letzte Waschmaschine eingeschaltet ist. Und dann fällt man erschöpft ins Bett wo man
weiß das der Wecker irgendwann am frühen Morgen wieder klingelt.
Das was mir wirklich hilft ist, dass mein Partner und ich uns wirklich bestimmte Auszeiten nur für uns als Paar und aber auch jeder für sich alleine nehmen. Da sind die Kids dann mal für 1 Wochenende bei der Oma, wo sie die Zeit natürlich auch genießen – Wer ist auch nicht gerne bei der Oma? 😀

Ich persönlich finde auf jeden Fall das es wichtig ist sich weiterzubilden, man will ja auch was erreichen im Leben und sich später mal was gönnen, auch wenn es momentan so aussieht als würde man nie an seinem Ziel ankommen.

 

Egal wie schwer es gerade ist – zieht euer Ding durch! Wenn man will kann man alles schaffen 🙂

Liebe Grüße
Janine

 

 

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Überbackene Zucchini in Tomatensauce

Überbackene Zucchini in Tomatensauce

Zutaten:

4 Zucchini
500g Faschiertes
Salz
1 Zwiebel
Basilikum (fein gehackt)
Petersilie
200g Käse (gerieben)
100ml Suppe
Olivenöl
Kartoffeln
2 Dosen Tomaten (passiert)
Zucker

Zubereitungszeit: 30-60 Minuten

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Zubereitung:

Für die überbackenen Zucchini das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch anbraten, Faschiertes dazugeben, mit etwas Salz würzen und anbraten bis es durch ist. Inzwischen die Zucchini waschen, der Länge nach halbieren und mit einem kleinen Löffel aushöhlen, damit breite Furchen entstehen.
Das Faschierte, Fleisch von den Zucchinis und Petersilie in eine Schüssel geben und durchmischen.

Die Mischung in den Zucchinihälften verteilen, die Dosentomaten in die Pfanne geben und aufkochen – mit etwas Salz, Zucker und Basilikum würzen. Mit 100 ml Suppe aufgießen und mit 2-3 EL binden.

Die Kartoffeln in Scheiben schneiden.

Die Tomatensauce in eine Ofenform geben, die gefüllten Zucchinihälften hineinlegen und die Kartoffelscheiben dazwischen verteilen, danach das Ganze mit Käse bestreuen und bei 200 Grad ca. 30-45 Minuten backen.

Mahlzeit wünscht euch Janine 🙂

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It’s Weeding Time

Hallöchen ihr Lieben 🙂

Da im November mein Laptop leider den Geist aufgegeben hat, konnte ich mich leider nicht früher zurück melden.
Aber ab jetzt wird es wieder regelmäßige Beiträge von mir geben 🙂

Ich stecke gerade in einer sehr interessanten, stressigen und vielleicht auch aufregendsten Phase meines Lebens (abgesehen von meinen 2 Schwangerschaften 😀 ) – Wir sind gerade mitten in unseren Hochzeitsvorbereitungen da wir im Juli 2017 nach 6 Jahren Beziehung endlich heiraten werden <3

Antrag auf der Bühne :)
Antrag auf der Bühne 🙂

Meinen Heiratsantrag habe ich ja schon laaange Zeit bekommen – am 18. Juli 2013 nämlich – hier der Link zum Video falls ihn wer sehen möchte 😀 – Antrag

Es war wirklich sooo unglaublich romantisch <3

Im August 2016 haben wir dann „spontan“ beschlossen das wir uns 2017 endlich das Ja-Wort geben wollen und ja wie Frau (Ich) so ist muss alles perfekt durchdacht und durchgeplant werden. Ich muss aber auch zugeben, das ich die Planung etwas unterschätzt habe neben Matura und 2 kleinen Kindern.

Planung:

Am Anfang war ich echt überfordert mit der ganzen Planung. Wo fängt man an? Was muss alles und wann muss es erledigt werden? Das dauerte etwas bis wir mal einen ersten Überblick bekommen haben – ein Hochzeitsplaner, den ich damals nach dem Antrag von meiner Trauzeugin geschenkt bekommen haben war da wirklich sehr hilfreich.

Wir haben zwar schon 11 Monate vorher zu planen angefangen, aber für manche Punkte wie: Fotograf, Location & Standesamt schon fast zu spät wenn man ein besonderes Datum haben will – besonders wenn man im Juli 2017 heiratet 😀 . Unser Wunschstandesamt hatte aber zum Glück an dem Tag noch ziemlich viel Spielraum was die Zeiten an dem Tag betraf, aber 90% der Fotografen waren schon ausgebucht, ebenso wie viele Gasthäuser. Ich war wirklich ziemlich froh als wir diese Punkte endlich abhaken konnten.

Eine große Hilfe in der Planung ist heutzutage Facebook 😀
Ich bin in einigen Hochzeitsgruppen und hole mir von dort, sowie auf Pinterest wirklich viele großartige Ideen.

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unser Cake Topper 🙂

Was ich euch mit auf den Weg geben kann, wenn ihr auch vor habt zu heiraten oder gerade in der Planung steckt – Bitte lasst euch von Verwandten und Freunden nicht verunsichern – wie bei Kindern ist auch das ein großes Thema wo jeder gerne mal seinen Senf dazu gibt und „Ratschläge“ oder sogar „Forderungen“ stellen will.
Am Anfang hab ich mir bestimmte Meldungen sehr zu Herzen genommen, wenn jemand aus dem engeren Kreis mit bestimmten Dingen und Abläufen die wir bis jetzt geplant haben nicht einverstanden war. Aber mittlerweile hab ich das abgelegt und hör‘ einfach nicht mehr zu. Es ist EURE HOCHZEIT – EUER GROSSER TAG .. & ihr alleine habt das Entscheidungsrecht wie eure Hochzeit aussehen soll.
An alle zukünftigen Hochzeitspaare – ich wünsche euch viel Freude und Kraft, einfach eine schöne Vorbereitungszeit 🙂

Liebe Grüße Janine

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Zeit zu zweit – Wie wir es schaffen nicht nur Eltern sondern auch noch ein Paar zu sein!

In meinem heutigem Beitrag möchte ich euch erzählen wie wir es schaffen trotz zwei kleinen Kindern noch Zeit zu Zweit zu finden und nicht nur mehr Eltern sind.

Sicher kennt ihr das – sobald man Kinder hat ist immer was los, man hat fast keine ruhige Minute mehr um mit seinem Partner zu reden. Für manche Paare ist es schwer das sie sich an die neue Situation gewöhnen sobald ein Kind da ist und oft fühlen sich die Papas von den Mamas vernachlässigt, weil sich alles nur noch um die Kleinen dreht und als Mama muss man der ständig andauernden Müdigkeit irgendwie entkommen.

Michael und ich haben es aber in all‘ den Jahren geschafft bzw. wir haben uns vorgenommen, dass wir uns mind. 1x im Monat bewusst Zeit als Paar ohne Kinder nehmen.

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unser erster Urlaub

Meistens haben wir 1 ganzes Wochenende im Monat Zeit für uns und in dieser Zeit sind unsere Jungs bei meiner Mama. Die Kids genießen die Zeit ohne Mama und Papa und nutzen das bei der Oma natürlich völlig aus, des Öfteren macht sich der Große mittlerweile sogar selbst schon aus wenn er bei der Oma schlafen will 😀

Was ich immer sehr interessant und auch lustig finde ist, dass man sich wenn die Kids da sind ab und zu eine Auszeit wünscht und sobald man dann mal eine hat, hat man null Ahnung was man damit jetzt eigentlich anfangen soll.
Am Anfang fiel es uns absolut nicht leicht uns auf uns zu konzentrieren und mal wirklich von allem abzuschalten, wir saßen sogar oft Abende zuhause und langweilten uns, weil diese „Freiheit“ wieder total ungewohnt war, aber mit ein wenig Arbeit haben wir das Ganze bis jetzt ziemlich gut hinbekommen was unserer Partnerschaft sehr gut tut 🙂
Ich werde euch ein paar Einblicke in unsere kinderfreien Zeit geben und vielleicht bringe ich euch ja auf die ein oder andere Idee, welche ihr gemeinsam mit eurem Partner erleben könnt 🙂

Wie oben schon geschrieben verbringen wir oft einfach nur einen gemütlichen Abend zuhause mit gutem Essen und einem tollem Film:

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manchmal (wenn wir nicht zu müde oder faul sind 😀 ) gehen wir wandern und verbringen den ganzen Tag draußen in der Natur:

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oder wir machen was actionreiches wie z.B ein Tag auf dem Red Bull Ring:

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was ich aber am meisten genieße sind Wochenende in einem Thermenhotel mit Wellness pur:

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Bergergut

 

ab und zu gehen wir zu einem Konzert oder in ein Musical:

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und einmal im Jahr verbringen wir einen Urlaub zu Zweit im Ausland ohne die Jungs:

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Mali Losinj – Kroatien
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Italien
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Rialtobrücke – Venedig

ich persönlich finde es extrem wichtig das man sich gegenseitig nicht vergisst und das man auch gegenüber seinen Kindern kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn sie mal ein Wochenende bei der Oma verbringen dürfen. Ich bin sogar der Meinung das unsere Kinder sehr davon profitieren das wir sie schon seid Baby an ab und zu bei der Oma gelassen haben. Unsere Jungs sind sehr offen und ausgeglichen, sie haben nicht nur uns als Bezugspersonen sondern noch ihre Oma und meine kleine Schwester – welche erst 14 ist – ist eine ihrer größten Vorbilder.

Mein Motto lautet deshalb auch:

Entspannte und glückliche Eltern = entspannte und glückliche Kinder!

Eure Janine 🙂

 

 

 

 

 

 

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Weihnachten – Was ist das richtige Geschenk?

Wir befinden uns gerade wieder mitten in der Vorweihnachtszeit – die meisten haben schon mit dem Kekse backen begonnen (unter anderem ich 🙂 ) und schön langsam wird die Herbstdeko weggeräumt und die Weihnachtsdeko kommt zum Einsatz. Aber wie jedes Jahr stellt man sich die Frage, welche Geschenke man am Besten für die Kleinen besorgen soll!

Viele Eltern kennen das Problem sicher auch: Alles was kitschig, laut, überteuert oder geschmacklos ist, davon schwärmen unsere Kinder. Ob ein Spielzeug pädagogisch wertvoll oder erst für Ältere geeignet ist, danach fragen Kinder nicht. Eltern wissen natürlich genau welche Vorlieben ihr Kinder haben und über welches Geschenk sich ihre Kinder freuen würden.

Bei meinem Großen ist es dieses Jahr schon etwas leichter da er mit uns zusammen schon seit September einen Wunschzettel ans Christkind gestaltet hat und somit haben wir die Qual der Wahl was wir ihm schenken sollen, er weiß aber natürlich auch das er nicht alles bekommt was er sich wünscht 😉

Beim Kleinen ist es etwas schwierig da vom Großen schon soooo extrem viel Spielzeug da ist und wir uns wirklich überlegen müssen was vom Gr0ßen noch da ist, was wirklich pädagogisch wertvoll ist und was er nicht nach 2-3 Mal spielen nicht mehr anschaut.

Was ist das richtige Geschenk?

Ich habe in Facebook eine Umfrage in ein paar Mamagruppen gestartet und gefragt welche Geschenke ihre Kinder zu Weihnachten bekommen und habe für euch eine Top 10 Liste erstellt, wozu ich ein paar Zeilen schreiben werde:

Die Top 10 der beliebtesten Geschenke:

  1. Gesellschaftsspiele – am liebsten werden Spiele wie z.B. Monopoly gekauft. Es wird sehr viel wert darauf gelegt das man gemeinsam mit der Familie Zeit verbringen kann. Wir haben auch sehr viele Spiele zuhause und machen oft einen Spielenachmittag – ein perfektes Geschenk für die ganze Familie 🙂
  2. Lego (Lego Duplo) und Holzbausteine – auch eins der beliebtesten Geschenke ist die Marke Lego sowie die Bausteine aus Holz, meine Jungs haben selbst Lego Duplo und Holzbausteine zuhause und ich persönlich liebe es. Die Kinder können damit ihrer Kreativität freien Lauf lassen und dadurch das die Bausteine so schön bunt und groß sind kann man damit auch schon die Kleinsten fördern.
  3. Spielküche, Kaufmannsladen oder Werkstatt – Da die Selbstständigkeit von Kindern ab dem Kindergartenalter immer weiter wächst sind eine Spielküche oder ein Kaufmannsladen ideal zum ausleben der eigenen Phantasie. Sie lieben es in andere Rollen zu schlüpfen und Mama oder Papa nachzumachen. Meine Jungs haben alle 3 Sachen zuhause und es wird fast täglich damit gespielt.
  4. Playmobil – sobald die Kinder schon etwas größter sind wird das Lego Duplo wird dann meistens noch mit Playmobil ergänzt. Es ist wieder ein bisschen anders wie das Lego und hat jede Menge an Zubehör, ich selbst als Kind habe es geliebt und einiges zum weitergeben an meine Jungs.
  5. Parkgarage und Autos – vor allem Eltern von Jungs wissen das eine Parkgarage und unzählige von Autos ein Must-have sind. Ob es jetzt von Tut Tut, Bruder, Little People, eine Hotwheelsbahn oder eine andere Marke ist, Autos, Baustellenfahrzeuge, Einsatzfahrzeuge, Züge und Traktoren bringen Kinderaugen zum Strahlen (und die Papis übrigens auch :D)
  6. Bücher und Puzzles – Kinder lieben Geschichten – meine Jungs lieben es wenn man ihnen vorliest und wenn sie stundenlang puzzeln können 🙂
  7. CD-Player, CD’s und DVD’s – Letztes Jahr hat mein Großer einen CD-Player mit Mikros bekommen – über jede neue CD freut er sich total und singt lauthals mit sobald er die Texte kann. Disney Filme lieben glaub ich so ziemlich alle Kinder 🙂
  8. Gewand – Jede Mama und auch jeder Papa weiß wie schnell Kinder aus dem Gewand rauswachsen und da das auch oft ziemlich ins Geld geht, kann man als Geschenk ja mal einen Shoppingtag mit Oma und Opa vorschlagen.
  9. Geld – Für größere Wünsche der Kleinen wird auch sehr oft Geld fürs Sparbuch gewünscht – mir persönlich ist es mittlerweile auch schon lieber wenn die Geschenke zwischen ein bisschen Geld und einer Kleinigkeit zum auspacken aufgeteilt wird (sonst kann ich zuhause bald einen Spielzeugladen aufmachen bei den Massen an Spielzeug 😀 )
  10. Schleichtiere – vor allem mein Kleiner liebt Tiere, wie die meisten Kinder auch, die Schleichtiere sind super stabil und jedes Kind freut sich über eine kleine Sammlung 😀

Ich finde es ist in der heutigen Zeit schon sehr schwierig geworden ein passendes Geschenk zu finden, durch die vielen Marken und der wirklich schon übertriebenen Auswahl muss man wirklich 3x überlegen was am Besten für die Bedürfnisse und Vorlieben seines Kindes ist.

TIPP:
Wenn man sich mit den Verwandten zusammen redet kann man einige Geschenke „aufbauend“ schenken. Am Beispiel von einem Playmobil Haus: Man kann in der Adventzeit einen Playmobil Adventkalender kaufen der schon etwas zum Thema des Geschenkes passt, zum Nikolaus eine Kleinigkeit was aber auch alleine schon gespielt werden kann und dann zu Weihnachten gibt es von Mama und Papa ein Playmobil Haus und von den Verwandten die Einrichtung und Zubehör dazu.

Eure Janine 🙂

 

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Was ändert sich mit Kindern wirklich?

Ich weiß noch ganz genau wie ich meinen Freunden, Bekannten und Verwandten von meiner Schwangerschaft erzählt habe. Es waren so ziemlich alle schockiert und die meisten Bekannten und „Freunde“, sogar ein Teil meiner Familie brachen den Kontakt gänzlich zu mir ab. Die anderen meinten sie müssten mir das Mama sein schlecht reden, einige versuchten mir sogar Angst davor zu machen, so als ob sie mich auf die nächsten „schlimmsten“ Jahre meines ganzen Lebens vorbereiten müssten.

Als wir dann begonnen haben unser zweites Kind zu planen, waren die Belehrungen wieder ziemlich die selben, nur mit dem Unterschied das sie noch eins drauf setzen mussten: „Das geht dann aber mit zwei Kindern nicht mehr!“ „Sowas ist mit zwei Kindern viel schwieriger!“ .. bei dem Gedanken was alle bei einem dritten Kind sagen würden kann ich gerade nur schmunzeln 😀

Ich weiß zwar nicht wie es mit 3 Kindern wäre, aber ich weiß wie meine beiden Söhne mein Leben verändert haben.

Familie ist, wo das Leben beginnt und die Liebe niemals endet <3
Familie ist, wo das Leben beginnt und die Liebe niemals endet <3

Was ändert sich nun mit Kindern?

Es ist wahr, die beiden haben mein Leben komplett auf den Kopf gestellt und gerade am Anfang wie der Kleine noch ein Baby war hab ich das Mama-sein als sehr anstrengend empfunden und hatte Angst ob ich beiden gerecht werden würde.

Mittlerweile würde ich aber Schlaflosigkeit, Müdigkeit oder Anstrengung nicht mehr aufzählen wenn mich jemand nach meinem Leben als Mama fragt. Ich bin keine neugeborene Mama mehr. Ich bin eine Mama von zwei Kindern, die ein ganz normales Leben mit ihren Kindern und ihrem Mann zwischen Spielplatz und derzeit noch Maturakurs und lernen führt. Dieses Leben als Familie finde ich wunderschön.

Seit ich Kinder habe sehe ich das Leben ganz anders. Für meine Kinder bin ich eine Superheldin, weil der Staubsauger zum Pferd umfunktioniert wird, weil ich meinen Kindern die Nase klauen kann, weil ich stundenlang im Wald mit ihnen herumlaufe und alles mögliche gesammelt wird und weil ich dann auf so lustige Ideen komme, wie die, aus den Kastanien und Blättern einen Igel zu basteln oder das Badewasser in der Wanne bunt einzufärben. Dieses Lachen und die Bewunderung in ihren Augen ist einfach unbeschreiblich.

Und seit ich Kinder habe fühle ich mich jeden Tag unersetzlich. Wenn einer der beiden in der Nacht zu mir ins Bett kommt, weil er schlecht geträumt hat und sich dann ganz eng an mich kuschelt und die Füße bei meinem Bauch wärmt. Wenn sie am Morgen aufwachen und ganz laut „Maaamaa“ schreien, weil sie Hunger haben und ich aus der Banane ein Krokodil zaubern soll. Oder wenn sich einer der beiden die Knie aufschlägt und ich dann die Tränen mit meinem Mund wegküssen muss und die Wunde mit „Mama’s Zaubercreme“ sofort wieder gut ist.

Seit ich Kinder habe kuschle ich mehr als vorher in einem ganzen Jahr, am Abend wenn ich sie zu Bett bringe und wir Geschichten aus den Märchenbüchern lesen und sie dann in meinem Arm beim 10. Schlaflied eingeschlafen sind. Oder wenn ich koche und sie zu mir wollen nur um ein bisschen Mama zu tanken.

Seit ich Kinder habe gibt es zwei so kleine Menschen die mich ständig zum Lachen bringen und die mich bewundern. Die mich vermissen wenn Mama 2 Abende im Maturakurs ist. Das ist alles so weil sie mich bedingungslos lieben. Ich liebe meine Kinder sooo verrückt und das beweisen wir uns ständig gegenseitig in kleinen Gesten.

Wenn mich jemand fragt, was sich mit Kindern wirklich ändert, würde ich deshalb sagen, es ändert sich die Liebe .. die Liebe die man plötzlich für sein Kind empfindet, die Liebe die man empfindet wenn diese kleinen Menschen etwas Neues lernen und man mit ihnen gemeinsam die Welt entdecken darf.

Ich bin sicher keine perfekte Mama, aber für meine Kinder versuche ich perfekt zu sein und solange man seine Kinder liebt und für sie da ist, ist der ganze Rest nebensächlich.

(Was jetzt nicht heißt das Kinder nicht anstrengend sind) 😉

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Eure Janine 🙂

 

 

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Von der Vorstellung zur Wirklichkeit

Bevor man Mama oder Papa ist, stellt man sich das Familienleben ganz anders vor als es in Wirklichkeit ist. Man hört was die Verwandten und Freunde, welche bereits Kinder haben, über ihre Kinder und ihr Leben erzählen. Man liest es im Internet und sieht es im Tv und bildet sich eine gewisse Vorstellung darüber, wie es mal sein wird wenn man dann selber mal Kinder hat.

Ich persönlich habe es mir auch ganz anders vorgestellt wie mein Leben und vor allem mein Leben mit Kindern mal so sein wird. Im Endeffekt ist alles ganz anders gekommen 🙂

Als ich erfahren habe das ich schwanger bin war ich gerade mal 16 Jahre jung, ohne richtige Ausbildung und wie mir in dem Moment vorkam – ohne Perspektive. Mit meinem Freund war ich da auch erst 3 Monate zusammen und ich hatte richtig Angst vor der Reaktion meiner Mama.

Ich war noch im Schockzustand als ich meine Frauenarztpraxis mit dem Ultraschallbild in der Hand verlassen habe. Ich wollte immer zuerst heiraten und dann erst Kinder kriegen, aber dafür war es nun zu spät. Eine Abtreibung wäre für mich aber nie im Raum gestanden und somit musste ich mir nun überlegen wie ich es meinem Freund und vor allem meiner Mama beibringen sollte.

Zuhause rief ich dann meinen Freund – Michael heißt er übrigens 😉 – an und sagte ihm das wir heute was zu besprechen hätten. Als ich ihm das Ultraschallbild zeigte war er erst mal geschockt, aber er freute sich darauf Papa zu werden. Die Reaktion meiner Mama fiel verständlicherweise nicht so glücklich aus, aber sie hatte sich dann zum Glück schnell mit dem Gedanken abgefunden und unterstützte mich wo sie nur konnte.

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Michael und ich – 1 Monat vor der Geburt

Ich realisierte die Schwangerschaft dann aber auch erst so richtig, als ich mein Kind das erste Mal in meinem Bauch spürte und war richtig glücklich. Meine Schwangerschaft verlief gut bis zum 7ten Monat wo ich dann einen Nierenstau (Hydronephrose) bekommen habe und bis zum Ende ziemliche Schmerzen hatte, welche ich für mein Kind aber gerne in Kauf nahm.

Die Geburt – zu welcher ich sicher mal genauer eingehen werde – dauerte gerade mal 8 Stunden und ich war überglücklich als ich meinen Sohn endlich in den Armen halten durfte <3

Diese Liebe welche man zu seinem Kind schon im Mutterleib aufbaut ist einfach unbeschreiblich. Man ist ab jetzt nicht mehr einfach für sich selbst verantwortlich, der ganze Tagesablauf – alles richtet sich von jetzt an nach diesem kleinem Menschen und genau das ist das Wundervollste auf der Welt <3

Eure Janine 🙂

 

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