Hilfe mein Kind kommt in die Schule

Hallöchen 🙂

Ich hatte die letzte Zeit nicht wirklich Zeit etwas zu schreiben, wir sind noch immer nicht fertig im Haus – in einigen Räumen fehlen noch Lampen und im Keller sind noch etliche volle Kisten die endlich mal ausgepackt gehören.

Bis jetzt sind Esszimmer, Küche und Wohnzimmer die einzigen Räumen die schon fast fertig sind 🙂
Wobei Michi und ich sowieso alle 4 Monate umstellen 😀
Hier mal ein Bild von unserem Esszimmer:

Nebenbei zu arbeiten, sich um den Haushalt zu kümmern und dann noch den Kindern genug Zeit schenken ist nicht immer leicht. Ich bin mir sicher, dass das jede Mama kennt 😀

Unser Großer kommt ja im Herbst in die Schule und da fällt jetzt natürlich auch wieder mehr an.

Wir sind dabei so ziemlich jeden Tag den Schulweg zu üben, da er ab Herbst ab und zu schon alleine gehen muss, muss das natürlich sitzen damit es nicht gefährlich wird und da muss ich als Mama auch selbst noch lernen etwas „loszulassen“ und nicht komplett zur Glucke zu werden 😀

Im Kindergarten werden schon fleißig Übungen und „Schulstunden“ gemacht –  Er will natürlich zuhause das Erlernte üben und zusätzliche Übungen machen. Er ist so stolz wenn er wieder etwas Neues gelernt hat und hat die letzte Zeit eine sehr kreative Phase.

Ich kann es noch gar nicht fassen wie verdammt schnell die Zeit vergangen ist und das mein kleines Baby jetzt schon 6 Jahre wird. Ich kann mich noch erinnern als wäre es gestern gewesen wie ich mit Luca schwanger gewesen bin.

Man merkt als Mama nicht wirklich wie schnell die Kinder plötzlich selbstständig werden, man freut sich als Mama über jeden noch so kleinen Schritt was unsere Kinder dazu lernen und glauben das wir ewig Zeit haben um diese Momente zu erleben, aber irgendwann sieht man sein Kind an und denkt sich: „Das ist mein großer Junge“ „Wo ist die Zeit nur hin?“
Jetzt kommt die Zeit da wo wir unsere Kinder eigentlich nur noch „begleiten“ dürfen und sie ihre eigenen Entscheidungen und Fehler machen.

Ach .. da werde ich ja sentimental auch noch 🙈

Die perfekte Schultasche für Luca haben wir übrigens auch schon gefunden – was bei der ganzen Auswahl auch nicht ganz so einfach war.

Schlussendlich hat uns dann die Marke Ergobag überzeugt. Da sie mit den Kindern mit wächst und man auch die Motive wechseln kann, eine wirklich sehr schöne und auch noch dazu nachhaltige Schultasche.

Er wird sie zu seinem 6. Geburtstag bekommen – da werde ich dann auch ein Foto davon posten 🙂

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it’s not only black and white

Ich hatte zwar die letzte Zeit leider nicht die Zeit viel zum Schreiben, aber in dieser Zeit habe ich trotzdem viel im social media gelesen und hatte ziemlich viele Gespräche mit Freundinnen und Bekannten mit oder ohne Kindern.
Da ist mir wieder mal einiges bewusst geworden .. sobald man Mama ist wird man viel leichter verurteilt, es hat sich in der Gesellschaft so ein Bild entwickelt wie die „perfekte“ Mama zu sein hat! Es gibt mittlerweile nur noch schwarz oder weiß – was ist aber mit all den ANDEREN Farben??

In den Mamagruppen wird zu 90% nur noch diskutiert – über so ziemlich alles, es wird eine jede Mama von anderen Mamas verurteilt ja sogar zum Teil fertig gemacht, weil sie vielleicht nicht der „normalen“ Norm entspricht und es ist fast unmöglich geworden sich normal auszutauschen.

Heutzutage ist man eine schlechte Mama sobald man ein Kind nicht länger wie 1 Jahr stillt, man ist aber auch eine schlechte Mama wenn man zu lange stillt!
Man ist eine schlechte Mama, wenn man das Kind im Kinderwagen schiebt und nicht in einem Tragetuch trägt!
Das Ganze fängt ja eigentlich schon in der Schwangerschaft an .. man wird schief angesehen wenn man nicht ab der 20 SSW eine Hebamme hat .. zu der sollte man dann auch noch im besten Fall 1x die Woche zum Yoga gehen und in jeder Schwangerschaft einen Kurs besuchen!
Man ist faul wenn man es sich leisten kann die ersten paar Jahre zuhause beim Kind zu bleiben, aber sobald man arbeiten geht und das Kind in den Kindergarten steckt ist es abschieben.
Oder was ich immer am Besten finde – wenn Diskussionen auftauchen wie alt eine Frau sein „darf“ um ein Kind zu bekommen, ich werde so oft verurteilt weil ich es mir laut aussprechen traue mit meinen 22 Jahren schon 2 Kinder in die Welt gesetzt zu haben – OMG meine armen armen Jungs 😀

Was ist eine gute Mutter und welche sind ihre Eigenschaften?
Und woher kommt das ganze Konkurrenzdenken, der Hass und der Neid?

Wollten wir nicht alle nur eines: Einen Partner an unserer Seite mit dem man glücklich ist, eine tolle Figur, einen aufregenden Job und dazu sollen Kinder das Ganze noch versüßen.

Leider wird uns durch die Medien ein komplett falsches Bild vermittelt.
Auch wenn die ganzen Promi-Mamas ihre Geburten scheinbar genauso leicht wegstecken, wie Big-Macs, Schokolade und dabei stets arbeitend, regelmäßig Sport treibend und dazu noch gut aussehend – teilweise sogar sexy – den Stress einfach nur weglächeln, sieht es bei einer „Normalo-Mama“ ganz anders aus!

Mit der Rolle als Frau und Mama sind viele überfordert und unglücklich, weil das Leben das man sich vorgestellt hat nicht der Realität entspricht!

Aber in jeder Mama steckt doch noch immer die intelligente, humorvolle, ausgeglichene und verführerische Frau von damals! Man muss sie nur einfach wieder „erwecken“ und man selbst sein!

Meine zwei Jungs sind alles für mich, ABER sie sind mir genauso viel wert wie mein Mann mir wert ist und wieviel ich MIR selbst wert bin.

Ich handle nicht nach bestimmten Vorgaben oder einer Norm was meine Kinder oder auch mein Lebensstil betrifft – ich handle nach meinem Gefühl und danach das es allen von meiner Familie gut geht 🙂

Ich hab mir von Anfang an bewusst Zeit für mich selbst genommen, ohne ein schlechtes Gewissen meinem Kind gegenüber zu haben, wenn er bei seinem Papa oder seiner Oma sein DARF. Ob es jetzt eine Stunde ist damit ich zum Sport kann um mich in meinem Körper wohl zu fühlen, oder einfach nur auf einen Kaffee mit einer Freundin trinken um sich Probleme von der Seele zu reden
Wenn wir uns bewusst als Paar Zeit zu zweit nehmen, weil unsere Beziehung ebenso wichtig ist wie die Beziehung zu unseren Kindern.
Ich fahre sogar mit meiner besten Freundin einmal im Jahr ohne meinen Mann und Kindern für 2-3 Tage auf Urlaub – einfach aus dem Grund weil es MIR gut tut und meine Kinder definitiv keinen Schaden davon tragen.
Nein sie profitieren sogar noch davon, wenn sie eine ausgeglichene Mama haben die ein paar Tage für sich hatte.

Mama sein heißt nicht, dass man sein Leben nicht trotzdem leben darf, es heißt nicht das man auf alles verzichten muss.
Mama sein heißt nicht, dass man keine Fehler machen darf und ich habe in meinem Leben schon so viele Fehler gemacht.

Und jedes einzelne Kind ist anders, das eine liebt die Natur, das andere ist ein Bücherwurm und das nächste liebt die Musik .. es gibt kein richtig oder falsch solange man das macht was einen glücklich macht und sich nicht auf andere konzentriert.

Es gibt ca. 7.400.000.000 Menschen auf dieser Erde und jeder Einzelne ist ein Individum 🙂
Darum sollte es ein Miteinander statt ein Gegeneinander geben!

 

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Weiterbildung & Kinder

Halli Hallo 🙂

Weiterbildung ist ein großer zeitlicher und finanzieller Aufwand und meistens betrifft es Leute die ohnehin schon viel Stress in ihrem Leben haben – nämlich junge Eltern, sie sind genau in dem Alter sich beruflich noch weiterzubilden, Kurse zu belegen, Zusatzqualifikationen zu erwerben oder gar ein (Fern-)Studium zu beginnen.

Beruf, Kinder, Familienleben und dann noch Weiterbildung können einen manchmal an den Rand des Zusammenbruchs bringen. Wichtig ist deshalb, sich gut zu organisieren, bei Bedarf Hilfe zu suchen und sich trotz allen Stresses auch noch ein paar persönliche Freiräume zu gönnen. Aber in der Theorie sieht es immer etwas anders aus, als in der Praxis.

Momentan wär’s wirklich von Vorteil wenn ich mich zerteilen könnte…15991368_1412292855449059_732350051_o

In 44 Tagen steht meine Mathematura an & ich hab so richtig schiss davor!!
Schon in meiner Schulzeit war Mathematik mein meist gehasstes Fach und auch jetzt während meinem Kurs und meiner Lernzeit bin ich weiter der Meinung – Mathe ist definitiv nichts für mich und „Freunde“ werden wir wohl auch nie werden! Für was in aller Welt brauch ich den Mist bitte später noch?? Den Sinn dahinter werde ich wohl niemals verstehen 😀
Nichts desto trotz muss ich es irgendwie schaffen diese Matura zu bestehen, denn ohne bestandener Mathematura bringen mir auch die anderen 3 Fächer nichts und das bringt mich Moment wirklich an meine Grenzen, vor allem wenn einen das Fach so überhaupt nicht interessiert .. Motivation wo bist du?

Mein Tagesablauf sieht derzeit so aus: Morgens die Kinder wecken, frühstücken, fertig machen bevor es dann zu Fuß ab in den Kindergarten geht. Dort die Schuhe aus, Hausschuhe an, Jacke an den Haken hängen, ein Paar Gespräche mit den Kindergärtnerinnen oder anderen Eltern zwischen Tür und Angel & schon geht’s ab nachhause, Mathebuch aufschlagen, Block bereit legen und versuchen den ganzen Mist zu verstehen.

Danach kochen und zumindest versuchen einen Teil vom Haushalt zu erledigen (der in letzter Zeit etwas auf der Strecke bleibt), zum Kindergarten hetzen, wieder ab nachhause und gemeinsam Essen, den Kleinen ins Bett zum Mittagsschlaf legen, mit dem Großen Zeit alleine verbringen und da wären dann ja noch andere Pflichten die zu erledigen wären – wie z.B. die Hochzeitsplanung, Zeit als Familie, einkaufen, ein kurzes 15-Minuten Workout, & meinen Partner da15991671_1412299708781707_829536821_orf ich ja auch nicht vergessen. Nachdem die Kinder schlafen entweder zum Maturakurs hetzen oder zuhause wieder versuchen das Ganze zu verstehen und den restlichen Haushalt erledigen – da ist es dann auch oft mal Mitternacht bis die letzte Waschmaschine eingeschaltet ist. Und dann fällt man erschöpft ins Bett wo man
weiß das der Wecker irgendwann am frühen Morgen wieder klingelt.
Das was mir wirklich hilft ist, dass mein Partner und ich uns wirklich bestimmte Auszeiten nur für uns als Paar und aber auch jeder für sich alleine nehmen. Da sind die Kids dann mal für 1 Wochenende bei der Oma, wo sie die Zeit natürlich auch genießen – Wer ist auch nicht gerne bei der Oma? 😀

Ich persönlich finde auf jeden Fall das es wichtig ist sich weiterzubilden, man will ja auch was erreichen im Leben und sich später mal was gönnen, auch wenn es momentan so aussieht als würde man nie an seinem Ziel ankommen.

 

Egal wie schwer es gerade ist – zieht euer Ding durch! Wenn man will kann man alles schaffen 🙂

Liebe Grüße
Janine

 

 

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Weihnachten – Was ist das richtige Geschenk?

Wir befinden uns gerade wieder mitten in der Vorweihnachtszeit – die meisten haben schon mit dem Kekse backen begonnen (unter anderem ich 🙂 ) und schön langsam wird die Herbstdeko weggeräumt und die Weihnachtsdeko kommt zum Einsatz. Aber wie jedes Jahr stellt man sich die Frage, welche Geschenke man am Besten für die Kleinen besorgen soll!

Viele Eltern kennen das Problem sicher auch: Alles was kitschig, laut, überteuert oder geschmacklos ist, davon schwärmen unsere Kinder. Ob ein Spielzeug pädagogisch wertvoll oder erst für Ältere geeignet ist, danach fragen Kinder nicht. Eltern wissen natürlich genau welche Vorlieben ihr Kinder haben und über welches Geschenk sich ihre Kinder freuen würden.

Bei meinem Großen ist es dieses Jahr schon etwas leichter da er mit uns zusammen schon seit September einen Wunschzettel ans Christkind gestaltet hat und somit haben wir die Qual der Wahl was wir ihm schenken sollen, er weiß aber natürlich auch das er nicht alles bekommt was er sich wünscht 😉

Beim Kleinen ist es etwas schwierig da vom Großen schon soooo extrem viel Spielzeug da ist und wir uns wirklich überlegen müssen was vom Gr0ßen noch da ist, was wirklich pädagogisch wertvoll ist und was er nicht nach 2-3 Mal spielen nicht mehr anschaut.

Was ist das richtige Geschenk?

Ich habe in Facebook eine Umfrage in ein paar Mamagruppen gestartet und gefragt welche Geschenke ihre Kinder zu Weihnachten bekommen und habe für euch eine Top 10 Liste erstellt, wozu ich ein paar Zeilen schreiben werde:

Die Top 10 der beliebtesten Geschenke:

  1. Gesellschaftsspiele – am liebsten werden Spiele wie z.B. Monopoly gekauft. Es wird sehr viel wert darauf gelegt das man gemeinsam mit der Familie Zeit verbringen kann. Wir haben auch sehr viele Spiele zuhause und machen oft einen Spielenachmittag – ein perfektes Geschenk für die ganze Familie 🙂
  2. Lego (Lego Duplo) und Holzbausteine – auch eins der beliebtesten Geschenke ist die Marke Lego sowie die Bausteine aus Holz, meine Jungs haben selbst Lego Duplo und Holzbausteine zuhause und ich persönlich liebe es. Die Kinder können damit ihrer Kreativität freien Lauf lassen und dadurch das die Bausteine so schön bunt und groß sind kann man damit auch schon die Kleinsten fördern.
  3. Spielküche, Kaufmannsladen oder Werkstatt – Da die Selbstständigkeit von Kindern ab dem Kindergartenalter immer weiter wächst sind eine Spielküche oder ein Kaufmannsladen ideal zum ausleben der eigenen Phantasie. Sie lieben es in andere Rollen zu schlüpfen und Mama oder Papa nachzumachen. Meine Jungs haben alle 3 Sachen zuhause und es wird fast täglich damit gespielt.
  4. Playmobil – sobald die Kinder schon etwas größter sind wird das Lego Duplo wird dann meistens noch mit Playmobil ergänzt. Es ist wieder ein bisschen anders wie das Lego und hat jede Menge an Zubehör, ich selbst als Kind habe es geliebt und einiges zum weitergeben an meine Jungs.
  5. Parkgarage und Autos – vor allem Eltern von Jungs wissen das eine Parkgarage und unzählige von Autos ein Must-have sind. Ob es jetzt von Tut Tut, Bruder, Little People, eine Hotwheelsbahn oder eine andere Marke ist, Autos, Baustellenfahrzeuge, Einsatzfahrzeuge, Züge und Traktoren bringen Kinderaugen zum Strahlen (und die Papis übrigens auch :D)
  6. Bücher und Puzzles – Kinder lieben Geschichten – meine Jungs lieben es wenn man ihnen vorliest und wenn sie stundenlang puzzeln können 🙂
  7. CD-Player, CD’s und DVD’s – Letztes Jahr hat mein Großer einen CD-Player mit Mikros bekommen – über jede neue CD freut er sich total und singt lauthals mit sobald er die Texte kann. Disney Filme lieben glaub ich so ziemlich alle Kinder 🙂
  8. Gewand – Jede Mama und auch jeder Papa weiß wie schnell Kinder aus dem Gewand rauswachsen und da das auch oft ziemlich ins Geld geht, kann man als Geschenk ja mal einen Shoppingtag mit Oma und Opa vorschlagen.
  9. Geld – Für größere Wünsche der Kleinen wird auch sehr oft Geld fürs Sparbuch gewünscht – mir persönlich ist es mittlerweile auch schon lieber wenn die Geschenke zwischen ein bisschen Geld und einer Kleinigkeit zum auspacken aufgeteilt wird (sonst kann ich zuhause bald einen Spielzeugladen aufmachen bei den Massen an Spielzeug 😀 )
  10. Schleichtiere – vor allem mein Kleiner liebt Tiere, wie die meisten Kinder auch, die Schleichtiere sind super stabil und jedes Kind freut sich über eine kleine Sammlung 😀

Ich finde es ist in der heutigen Zeit schon sehr schwierig geworden ein passendes Geschenk zu finden, durch die vielen Marken und der wirklich schon übertriebenen Auswahl muss man wirklich 3x überlegen was am Besten für die Bedürfnisse und Vorlieben seines Kindes ist.

TIPP:
Wenn man sich mit den Verwandten zusammen redet kann man einige Geschenke „aufbauend“ schenken. Am Beispiel von einem Playmobil Haus: Man kann in der Adventzeit einen Playmobil Adventkalender kaufen der schon etwas zum Thema des Geschenkes passt, zum Nikolaus eine Kleinigkeit was aber auch alleine schon gespielt werden kann und dann zu Weihnachten gibt es von Mama und Papa ein Playmobil Haus und von den Verwandten die Einrichtung und Zubehör dazu.

Eure Janine 🙂

 

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Was ändert sich mit Kindern wirklich?

Ich weiß noch ganz genau wie ich meinen Freunden, Bekannten und Verwandten von meiner Schwangerschaft erzählt habe. Es waren so ziemlich alle schockiert und die meisten Bekannten und „Freunde“, sogar ein Teil meiner Familie brachen den Kontakt gänzlich zu mir ab. Die anderen meinten sie müssten mir das Mama sein schlecht reden, einige versuchten mir sogar Angst davor zu machen, so als ob sie mich auf die nächsten „schlimmsten“ Jahre meines ganzen Lebens vorbereiten müssten.

Als wir dann begonnen haben unser zweites Kind zu planen, waren die Belehrungen wieder ziemlich die selben, nur mit dem Unterschied das sie noch eins drauf setzen mussten: „Das geht dann aber mit zwei Kindern nicht mehr!“ „Sowas ist mit zwei Kindern viel schwieriger!“ .. bei dem Gedanken was alle bei einem dritten Kind sagen würden kann ich gerade nur schmunzeln 😀

Ich weiß zwar nicht wie es mit 3 Kindern wäre, aber ich weiß wie meine beiden Söhne mein Leben verändert haben.

Familie ist, wo das Leben beginnt und die Liebe niemals endet <3
Familie ist, wo das Leben beginnt und die Liebe niemals endet <3

Was ändert sich nun mit Kindern?

Es ist wahr, die beiden haben mein Leben komplett auf den Kopf gestellt und gerade am Anfang wie der Kleine noch ein Baby war hab ich das Mama-sein als sehr anstrengend empfunden und hatte Angst ob ich beiden gerecht werden würde.

Mittlerweile würde ich aber Schlaflosigkeit, Müdigkeit oder Anstrengung nicht mehr aufzählen wenn mich jemand nach meinem Leben als Mama fragt. Ich bin keine neugeborene Mama mehr. Ich bin eine Mama von zwei Kindern, die ein ganz normales Leben mit ihren Kindern und ihrem Mann zwischen Spielplatz und derzeit noch Maturakurs und lernen führt. Dieses Leben als Familie finde ich wunderschön.

Seit ich Kinder habe sehe ich das Leben ganz anders. Für meine Kinder bin ich eine Superheldin, weil der Staubsauger zum Pferd umfunktioniert wird, weil ich meinen Kindern die Nase klauen kann, weil ich stundenlang im Wald mit ihnen herumlaufe und alles mögliche gesammelt wird und weil ich dann auf so lustige Ideen komme, wie die, aus den Kastanien und Blättern einen Igel zu basteln oder das Badewasser in der Wanne bunt einzufärben. Dieses Lachen und die Bewunderung in ihren Augen ist einfach unbeschreiblich.

Und seit ich Kinder habe fühle ich mich jeden Tag unersetzlich. Wenn einer der beiden in der Nacht zu mir ins Bett kommt, weil er schlecht geträumt hat und sich dann ganz eng an mich kuschelt und die Füße bei meinem Bauch wärmt. Wenn sie am Morgen aufwachen und ganz laut „Maaamaa“ schreien, weil sie Hunger haben und ich aus der Banane ein Krokodil zaubern soll. Oder wenn sich einer der beiden die Knie aufschlägt und ich dann die Tränen mit meinem Mund wegküssen muss und die Wunde mit „Mama’s Zaubercreme“ sofort wieder gut ist.

Seit ich Kinder habe kuschle ich mehr als vorher in einem ganzen Jahr, am Abend wenn ich sie zu Bett bringe und wir Geschichten aus den Märchenbüchern lesen und sie dann in meinem Arm beim 10. Schlaflied eingeschlafen sind. Oder wenn ich koche und sie zu mir wollen nur um ein bisschen Mama zu tanken.

Seit ich Kinder habe gibt es zwei so kleine Menschen die mich ständig zum Lachen bringen und die mich bewundern. Die mich vermissen wenn Mama 2 Abende im Maturakurs ist. Das ist alles so weil sie mich bedingungslos lieben. Ich liebe meine Kinder sooo verrückt und das beweisen wir uns ständig gegenseitig in kleinen Gesten.

Wenn mich jemand fragt, was sich mit Kindern wirklich ändert, würde ich deshalb sagen, es ändert sich die Liebe .. die Liebe die man plötzlich für sein Kind empfindet, die Liebe die man empfindet wenn diese kleinen Menschen etwas Neues lernen und man mit ihnen gemeinsam die Welt entdecken darf.

Ich bin sicher keine perfekte Mama, aber für meine Kinder versuche ich perfekt zu sein und solange man seine Kinder liebt und für sie da ist, ist der ganze Rest nebensächlich.

(Was jetzt nicht heißt das Kinder nicht anstrengend sind) 😉

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Eure Janine 🙂

 

 

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Von der Vorstellung zur Wirklichkeit

Bevor man Mama oder Papa ist, stellt man sich das Familienleben ganz anders vor als es in Wirklichkeit ist. Man hört was die Verwandten und Freunde, welche bereits Kinder haben, über ihre Kinder und ihr Leben erzählen. Man liest es im Internet und sieht es im Tv und bildet sich eine gewisse Vorstellung darüber, wie es mal sein wird wenn man dann selber mal Kinder hat.

Ich persönlich habe es mir auch ganz anders vorgestellt wie mein Leben und vor allem mein Leben mit Kindern mal so sein wird. Im Endeffekt ist alles ganz anders gekommen 🙂

Als ich erfahren habe das ich schwanger bin war ich gerade mal 16 Jahre jung, ohne richtige Ausbildung und wie mir in dem Moment vorkam – ohne Perspektive. Mit meinem Freund war ich da auch erst 3 Monate zusammen und ich hatte richtig Angst vor der Reaktion meiner Mama.

Ich war noch im Schockzustand als ich meine Frauenarztpraxis mit dem Ultraschallbild in der Hand verlassen habe. Ich wollte immer zuerst heiraten und dann erst Kinder kriegen, aber dafür war es nun zu spät. Eine Abtreibung wäre für mich aber nie im Raum gestanden und somit musste ich mir nun überlegen wie ich es meinem Freund und vor allem meiner Mama beibringen sollte.

Zuhause rief ich dann meinen Freund – Michael heißt er übrigens 😉 – an und sagte ihm das wir heute was zu besprechen hätten. Als ich ihm das Ultraschallbild zeigte war er erst mal geschockt, aber er freute sich darauf Papa zu werden. Die Reaktion meiner Mama fiel verständlicherweise nicht so glücklich aus, aber sie hatte sich dann zum Glück schnell mit dem Gedanken abgefunden und unterstützte mich wo sie nur konnte.

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Michael und ich – 1 Monat vor der Geburt

Ich realisierte die Schwangerschaft dann aber auch erst so richtig, als ich mein Kind das erste Mal in meinem Bauch spürte und war richtig glücklich. Meine Schwangerschaft verlief gut bis zum 7ten Monat wo ich dann einen Nierenstau (Hydronephrose) bekommen habe und bis zum Ende ziemliche Schmerzen hatte, welche ich für mein Kind aber gerne in Kauf nahm.

Die Geburt – zu welcher ich sicher mal genauer eingehen werde – dauerte gerade mal 8 Stunden und ich war überglücklich als ich meinen Sohn endlich in den Armen halten durfte <3

Diese Liebe welche man zu seinem Kind schon im Mutterleib aufbaut ist einfach unbeschreiblich. Man ist ab jetzt nicht mehr einfach für sich selbst verantwortlich, der ganze Tagesablauf – alles richtet sich von jetzt an nach diesem kleinem Menschen und genau das ist das Wundervollste auf der Welt <3

Eure Janine 🙂

 

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