Weihnachten – Was ist das richtige Geschenk?

Wir befinden uns gerade wieder mitten in der Vorweihnachtszeit – die meisten haben schon mit dem Kekse backen begonnen (unter anderem ich 🙂 ) und schön langsam wird die Herbstdeko weggeräumt und die Weihnachtsdeko kommt zum Einsatz. Aber wie jedes Jahr stellt man sich die Frage, welche Geschenke man am Besten für die Kleinen besorgen soll!

Viele Eltern kennen das Problem sicher auch: Alles was kitschig, laut, überteuert oder geschmacklos ist, davon schwärmen unsere Kinder. Ob ein Spielzeug pädagogisch wertvoll oder erst für Ältere geeignet ist, danach fragen Kinder nicht. Eltern wissen natürlich genau welche Vorlieben ihr Kinder haben und über welches Geschenk sich ihre Kinder freuen würden.

Bei meinem Großen ist es dieses Jahr schon etwas leichter da er mit uns zusammen schon seit September einen Wunschzettel ans Christkind gestaltet hat und somit haben wir die Qual der Wahl was wir ihm schenken sollen, er weiß aber natürlich auch das er nicht alles bekommt was er sich wünscht 😉

Beim Kleinen ist es etwas schwierig da vom Großen schon soooo extrem viel Spielzeug da ist und wir uns wirklich überlegen müssen was vom Gr0ßen noch da ist, was wirklich pädagogisch wertvoll ist und was er nicht nach 2-3 Mal spielen nicht mehr anschaut.

Was ist das richtige Geschenk?

Ich habe in Facebook eine Umfrage in ein paar Mamagruppen gestartet und gefragt welche Geschenke ihre Kinder zu Weihnachten bekommen und habe für euch eine Top 10 Liste erstellt, wozu ich ein paar Zeilen schreiben werde:

Die Top 10 der beliebtesten Geschenke:

  1. Gesellschaftsspiele – am liebsten werden Spiele wie z.B. Monopoly gekauft. Es wird sehr viel wert darauf gelegt das man gemeinsam mit der Familie Zeit verbringen kann. Wir haben auch sehr viele Spiele zuhause und machen oft einen Spielenachmittag – ein perfektes Geschenk für die ganze Familie 🙂
  2. Lego (Lego Duplo) und Holzbausteine – auch eins der beliebtesten Geschenke ist die Marke Lego sowie die Bausteine aus Holz, meine Jungs haben selbst Lego Duplo und Holzbausteine zuhause und ich persönlich liebe es. Die Kinder können damit ihrer Kreativität freien Lauf lassen und dadurch das die Bausteine so schön bunt und groß sind kann man damit auch schon die Kleinsten fördern.
  3. Spielküche, Kaufmannsladen oder Werkstatt – Da die Selbstständigkeit von Kindern ab dem Kindergartenalter immer weiter wächst sind eine Spielküche oder ein Kaufmannsladen ideal zum ausleben der eigenen Phantasie. Sie lieben es in andere Rollen zu schlüpfen und Mama oder Papa nachzumachen. Meine Jungs haben alle 3 Sachen zuhause und es wird fast täglich damit gespielt.
  4. Playmobil – sobald die Kinder schon etwas größter sind wird das Lego Duplo wird dann meistens noch mit Playmobil ergänzt. Es ist wieder ein bisschen anders wie das Lego und hat jede Menge an Zubehör, ich selbst als Kind habe es geliebt und einiges zum weitergeben an meine Jungs.
  5. Parkgarage und Autos – vor allem Eltern von Jungs wissen das eine Parkgarage und unzählige von Autos ein Must-have sind. Ob es jetzt von Tut Tut, Bruder, Little People, eine Hotwheelsbahn oder eine andere Marke ist, Autos, Baustellenfahrzeuge, Einsatzfahrzeuge, Züge und Traktoren bringen Kinderaugen zum Strahlen (und die Papis übrigens auch :D)
  6. Bücher und Puzzles – Kinder lieben Geschichten – meine Jungs lieben es wenn man ihnen vorliest und wenn sie stundenlang puzzeln können 🙂
  7. CD-Player, CD’s und DVD’s – Letztes Jahr hat mein Großer einen CD-Player mit Mikros bekommen – über jede neue CD freut er sich total und singt lauthals mit sobald er die Texte kann. Disney Filme lieben glaub ich so ziemlich alle Kinder 🙂
  8. Gewand – Jede Mama und auch jeder Papa weiß wie schnell Kinder aus dem Gewand rauswachsen und da das auch oft ziemlich ins Geld geht, kann man als Geschenk ja mal einen Shoppingtag mit Oma und Opa vorschlagen.
  9. Geld – Für größere Wünsche der Kleinen wird auch sehr oft Geld fürs Sparbuch gewünscht – mir persönlich ist es mittlerweile auch schon lieber wenn die Geschenke zwischen ein bisschen Geld und einer Kleinigkeit zum auspacken aufgeteilt wird (sonst kann ich zuhause bald einen Spielzeugladen aufmachen bei den Massen an Spielzeug 😀 )
  10. Schleichtiere – vor allem mein Kleiner liebt Tiere, wie die meisten Kinder auch, die Schleichtiere sind super stabil und jedes Kind freut sich über eine kleine Sammlung 😀

Ich finde es ist in der heutigen Zeit schon sehr schwierig geworden ein passendes Geschenk zu finden, durch die vielen Marken und der wirklich schon übertriebenen Auswahl muss man wirklich 3x überlegen was am Besten für die Bedürfnisse und Vorlieben seines Kindes ist.

TIPP:
Wenn man sich mit den Verwandten zusammen redet kann man einige Geschenke „aufbauend“ schenken. Am Beispiel von einem Playmobil Haus: Man kann in der Adventzeit einen Playmobil Adventkalender kaufen der schon etwas zum Thema des Geschenkes passt, zum Nikolaus eine Kleinigkeit was aber auch alleine schon gespielt werden kann und dann zu Weihnachten gibt es von Mama und Papa ein Playmobil Haus und von den Verwandten die Einrichtung und Zubehör dazu.

Eure Janine 🙂

 

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Was ändert sich mit Kindern wirklich?

Ich weiß noch ganz genau wie ich meinen Freunden, Bekannten und Verwandten von meiner Schwangerschaft erzählt habe. Es waren so ziemlich alle schockiert und die meisten Bekannten und „Freunde“, sogar ein Teil meiner Familie brachen den Kontakt gänzlich zu mir ab. Die anderen meinten sie müssten mir das Mama sein schlecht reden, einige versuchten mir sogar Angst davor zu machen, so als ob sie mich auf die nächsten „schlimmsten“ Jahre meines ganzen Lebens vorbereiten müssten.

Als wir dann begonnen haben unser zweites Kind zu planen, waren die Belehrungen wieder ziemlich die selben, nur mit dem Unterschied das sie noch eins drauf setzen mussten: „Das geht dann aber mit zwei Kindern nicht mehr!“ „Sowas ist mit zwei Kindern viel schwieriger!“ .. bei dem Gedanken was alle bei einem dritten Kind sagen würden kann ich gerade nur schmunzeln 😀

Ich weiß zwar nicht wie es mit 3 Kindern wäre, aber ich weiß wie meine beiden Söhne mein Leben verändert haben.

Familie ist, wo das Leben beginnt und die Liebe niemals endet <3
Familie ist, wo das Leben beginnt und die Liebe niemals endet <3

Was ändert sich nun mit Kindern?

Es ist wahr, die beiden haben mein Leben komplett auf den Kopf gestellt und gerade am Anfang wie der Kleine noch ein Baby war hab ich das Mama-sein als sehr anstrengend empfunden und hatte Angst ob ich beiden gerecht werden würde.

Mittlerweile würde ich aber Schlaflosigkeit, Müdigkeit oder Anstrengung nicht mehr aufzählen wenn mich jemand nach meinem Leben als Mama fragt. Ich bin keine neugeborene Mama mehr. Ich bin eine Mama von zwei Kindern, die ein ganz normales Leben mit ihren Kindern und ihrem Mann zwischen Spielplatz und derzeit noch Maturakurs und lernen führt. Dieses Leben als Familie finde ich wunderschön.

Seit ich Kinder habe sehe ich das Leben ganz anders. Für meine Kinder bin ich eine Superheldin, weil der Staubsauger zum Pferd umfunktioniert wird, weil ich meinen Kindern die Nase klauen kann, weil ich stundenlang im Wald mit ihnen herumlaufe und alles mögliche gesammelt wird und weil ich dann auf so lustige Ideen komme, wie die, aus den Kastanien und Blättern einen Igel zu basteln oder das Badewasser in der Wanne bunt einzufärben. Dieses Lachen und die Bewunderung in ihren Augen ist einfach unbeschreiblich.

Und seit ich Kinder habe fühle ich mich jeden Tag unersetzlich. Wenn einer der beiden in der Nacht zu mir ins Bett kommt, weil er schlecht geträumt hat und sich dann ganz eng an mich kuschelt und die Füße bei meinem Bauch wärmt. Wenn sie am Morgen aufwachen und ganz laut „Maaamaa“ schreien, weil sie Hunger haben und ich aus der Banane ein Krokodil zaubern soll. Oder wenn sich einer der beiden die Knie aufschlägt und ich dann die Tränen mit meinem Mund wegküssen muss und die Wunde mit „Mama’s Zaubercreme“ sofort wieder gut ist.

Seit ich Kinder habe kuschle ich mehr als vorher in einem ganzen Jahr, am Abend wenn ich sie zu Bett bringe und wir Geschichten aus den Märchenbüchern lesen und sie dann in meinem Arm beim 10. Schlaflied eingeschlafen sind. Oder wenn ich koche und sie zu mir wollen nur um ein bisschen Mama zu tanken.

Seit ich Kinder habe gibt es zwei so kleine Menschen die mich ständig zum Lachen bringen und die mich bewundern. Die mich vermissen wenn Mama 2 Abende im Maturakurs ist. Das ist alles so weil sie mich bedingungslos lieben. Ich liebe meine Kinder sooo verrückt und das beweisen wir uns ständig gegenseitig in kleinen Gesten.

Wenn mich jemand fragt, was sich mit Kindern wirklich ändert, würde ich deshalb sagen, es ändert sich die Liebe .. die Liebe die man plötzlich für sein Kind empfindet, die Liebe die man empfindet wenn diese kleinen Menschen etwas Neues lernen und man mit ihnen gemeinsam die Welt entdecken darf.

Ich bin sicher keine perfekte Mama, aber für meine Kinder versuche ich perfekt zu sein und solange man seine Kinder liebt und für sie da ist, ist der ganze Rest nebensächlich.

(Was jetzt nicht heißt das Kinder nicht anstrengend sind) 😉

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Eure Janine 🙂

 

 

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Von der Vorstellung zur Wirklichkeit

Bevor man Mama oder Papa ist, stellt man sich das Familienleben ganz anders vor als es in Wirklichkeit ist. Man hört was die Verwandten und Freunde, welche bereits Kinder haben, über ihre Kinder und ihr Leben erzählen. Man liest es im Internet und sieht es im Tv und bildet sich eine gewisse Vorstellung darüber, wie es mal sein wird wenn man dann selber mal Kinder hat.

Ich persönlich habe es mir auch ganz anders vorgestellt wie mein Leben und vor allem mein Leben mit Kindern mal so sein wird. Im Endeffekt ist alles ganz anders gekommen 🙂

Als ich erfahren habe das ich schwanger bin war ich gerade mal 16 Jahre jung, ohne richtige Ausbildung und wie mir in dem Moment vorkam – ohne Perspektive. Mit meinem Freund war ich da auch erst 3 Monate zusammen und ich hatte richtig Angst vor der Reaktion meiner Mama.

Ich war noch im Schockzustand als ich meine Frauenarztpraxis mit dem Ultraschallbild in der Hand verlassen habe. Ich wollte immer zuerst heiraten und dann erst Kinder kriegen, aber dafür war es nun zu spät. Eine Abtreibung wäre für mich aber nie im Raum gestanden und somit musste ich mir nun überlegen wie ich es meinem Freund und vor allem meiner Mama beibringen sollte.

Zuhause rief ich dann meinen Freund – Michael heißt er übrigens 😉 – an und sagte ihm das wir heute was zu besprechen hätten. Als ich ihm das Ultraschallbild zeigte war er erst mal geschockt, aber er freute sich darauf Papa zu werden. Die Reaktion meiner Mama fiel verständlicherweise nicht so glücklich aus, aber sie hatte sich dann zum Glück schnell mit dem Gedanken abgefunden und unterstützte mich wo sie nur konnte.

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Michael und ich – 1 Monat vor der Geburt

Ich realisierte die Schwangerschaft dann aber auch erst so richtig, als ich mein Kind das erste Mal in meinem Bauch spürte und war richtig glücklich. Meine Schwangerschaft verlief gut bis zum 7ten Monat wo ich dann einen Nierenstau (Hydronephrose) bekommen habe und bis zum Ende ziemliche Schmerzen hatte, welche ich für mein Kind aber gerne in Kauf nahm.

Die Geburt – zu welcher ich sicher mal genauer eingehen werde – dauerte gerade mal 8 Stunden und ich war überglücklich als ich meinen Sohn endlich in den Armen halten durfte <3

Diese Liebe welche man zu seinem Kind schon im Mutterleib aufbaut ist einfach unbeschreiblich. Man ist ab jetzt nicht mehr einfach für sich selbst verantwortlich, der ganze Tagesablauf – alles richtet sich von jetzt an nach diesem kleinem Menschen und genau das ist das Wundervollste auf der Welt <3

Eure Janine 🙂

 

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